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München - Youssoufa Moukoko verstärkt derzeit noch die U19 des BVB. Sein aktueller Trainer schwärmt vom Top-Talent und erklärt den weiteren Plan.

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Youssoufa Moukoko soll Schritt für Schritt an die Profis bei Borussia Dortmund herangeführt werden.

Nachdem der 15-Jährige im Sommer bereits an der Vorbereitung teilnahm, spielt er aktuell bei der U19, bei der Moukoko mit drei Treffern zuletzt für Aufsehen sorgte.

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"Wenn er spielt, hilft er uns natürlich sehr. Für ihn ist das überhaupt kein Problem, er will ja spielen, er will unbedingt den Wettkampf", sagte Mike Tullberg, der die U19 des BVB trainiert, den Ruhr Nachrichten.

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Er freue sich, wenn er weiter auf das Supertalent zurückgreifen könne, "wir werden uns aber auch freuen, wenn er dann ab November nicht mehr da sein sollte".

Denn das bedeute, "dass ein Jugendspieler gut genug ist, um oben den Profis zu helfen". Und darauf sei die Arbeit im Nachwuchs-Leistungszentrum angelegt, erklärte Tullberg.

Ab November darf Moukoko mit dann 16 Jahren bei den Profis zum Einsatz kommen.

Kapitän Moukoko: BVB-Coach Tullberg schwärmt

Aktuell läuft Moukoko trotz seiner deutlich älteren Mitspieler bei der U19 sogar mit der Kapitänsbinde auf.

"Ich habe mit den Jungs darüber gesprochen, ich nehme alle Spieler gerne mit bei meinen Überlegungen. Wir haben einen großen Mannschaftsrat, und wir haben uns entschieden, dass er Kapitän bleibt und Lloyd Kuffour die Binde trägt, wenn er nicht da ist", meinte Tullberg.

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Für den Coach war es ohnehin "eine klare Geschichte, weil Youssoufa genau das verkörpert, was ich von den Jungs fordere". Der U-Nationalspieler sei "vorbildlich, er trainiert mehr als andere, er verhält sich professionell, obwohl er fast noch ein Kind ist".

BVB holt mit Bynoe-Gittens nächstes Talent

Mit Jamie Bynoe-Gittens hat der BVB in dieser Woche zudem ein weiteres Top-Talent verpflichtet.

Der 16-Jährige ist laut Tullberg ein "hervorragender Junge, sehr bodenständig. Und ein sehr, sehr toller Fußballer".

Allerdings will der Klub Bynoe-Gittens wie auch Moukoko behutsam aufbauen, zumal der Engländer wegen Corona und einer Schulterverletzung mehrere Monate nur eingeschränkt trainieren konnte.