Alexander Nübel wird gegen den BVB im Kader stehen
Alexander Nübel wird gegen den BVB im Kader stehen © Imago
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Alexander Nübel oder Sven Ulreich - der Kampf um die Nummer zwei beim FC Bayern läuft. Gegen den BVB hat der Herausforderer die Nase vorn.

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Nächste Runde im Torwart-Karussell beim FC Bayern!

Nachdem zuletzt im Liga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim Alexander Nübel im Kader fehlte und Sven Ulreich den Platz als Vertreter von Manuel Neuer auf der Bank einnahm, stellt sich die Situation im Supercup dieses Mal andersrum dar.

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SPORT1 erfuhr: Im Kracher gegen den BVB wird Geburtstagskind Nübel (wird 24) als Nummer zwei fungieren! Ulreich hingegen fehlt im Kader von Trainer Hansi Flick.

Mit Nübel wurde in diesem Sommer ein Torwart-Talent ablösefrei aus Schalke verpflichtet, das in den kommenden Jahren Druck auf Neuer ausüben und ihn bestenfalls nach dessen Karriereende ersetzen soll.

Zum Bundesliga-Auftakt gegen Schalke 04 und im UEFA Super Cup gegen den FC Sevilla hatte sich Hansi Flick dazu entschieden, sowohl Ulreich als auch Neuzugang Nübel auf die Bank zu setzen. Am Sonntag in Hoffenheim traf der Bayern-Cheftrainer eine andere Entscheidung: Nübel blieb in München!

"Wir sind mit Alex Nübel sehr, sehr zufrieden, wie er sich bei uns präsentiert", sagte Flick nach Abpfiff in Sinsheim. Um zu erklären, warum er sich für Ulreich entschieden habe, leitete der Erfolgstrainer seine Antwort mit den Worten ein: "Er kennt einfach unsere Philosophie." Zudem habe man aufgrund einer kurzen Vorbereitungszeit "wirklich wenige Trainingseinheiten gehabt".

Ist Nübel nur die Nummer drei?

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Nübel wechselt ablösefrei von Schalke nach München 

Bleibt Ulreich zumindest bis Winter, könnte das des Öfteren der Fall sein.

Mit Nübel wurde in diesem Sommer ein Torwart-Talent ablösefrei aus Schalke verpflichtet, das in den kommenden Jahren Druck auf Neuer ausüben und ihn bestenfalls nach dessen Karriereende ersetzen soll. Um Spielpraxis zu bekommen, ließ sich der 17-malige U21-Nationaltorwart Einsätze sogar schriftlich garantieren.

Kapitän Manuel Neuer, für Flick die unangefochtene Nummer eins, ist allerdings in Weltklasse-Form und verlängerte seinen Vertrag bis 2023. Eine zeitnahe Wachablösung ist derzeit unvorstellbar.

Der neue Herausforderer weiß das, begibt sich bislang demütig in Lauerstellung. Aber dass er in Hoffenheim nicht einmal auf der Bank saß, stößt auf Seiten des Spielers und seines Managements auf Unverständnis. Ein Tribünen-Platz in München ist in der Entwicklung des 23-Jährigen nicht vorgesehen, weshalb die Nübel-Seite in den kommenden Tagen eine klärende Bayern-Antwort auf die Frage erwartet: Wie ist der wirkliche Plan mit Nübel?

Reichlich Interessenten für Nübel

Da Ulreich bleiben könnte und Nübel nur die Rolle als Nummer drei droht, ist nach SPORT1-Informationen sogar eine Blitz-Leihe noch bis zum Ende des Transferfensters am 5. Oktober möglich. Nach SPORT1-Informationen steht sie auch vereinsintern zur Diskussion. Interessenten soll es für ihn reichlich geben.

Nübel kaum da und schon wieder weg?

Eine direkte Ausleihe des Neuzugangs hatten die Bayern-Bosse öffentlich bislang ausgeschlossen. Die Nübel-Personalie ist vereinsintern aber längst zu einem Politikum geworden.

Ulreich ist nun das sprichwörtliche Zünglein an der Waage. Flick betonte in den vergangenen Monaten mehrfach seine Wertschätzung für den 32-Jährigen, lobte dessen Trainingseifer und Einstellung. Auch Neuer machte sich nach der Nübel-Verpflichtung öffentlich für den Ex-Stuttgarter stark.