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Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider hat sich zur Schalker Krise geäußert und den Druck auf die Mannschaft erhöht. Ein Ultimatum an David Wagner vermeidet er.

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Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider hat den Druck auf die Mannschaft erhöht.

"Wir können nicht nochmal so eine Leistung präsentieren wie am Freitagabend oder in den letzten Spielen der Rückrunde. Dafür haben wir auch eine zu gute Mannschaft. Das ist so nicht akzeptabel", sagte Schneider in einer Presserunde am Mittwoch.

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Die Königsblauen hatten den Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern sang-und klanglos mit 0:8 verloren. "Wenn wir ein Spiel 0:8 verlieren, haben alle Fehler gemacht, da ist keiner dabei, der keinen Fehler macht", erklärte Schneider und sprach damit auch Schalke-Coach David Wagner nicht von Fehlern frei. Ein Ultimatum wollte er aber nicht stellen. "Ich bin keiner, der öffentlich ein Ultimatum von sich gibt. Das ist nicht meine Art."

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Stattdessen stützte der 50-Jährige den Schalker Trainer. "Wenn David Wagner so ein schlechter Trainer sein soll, ist die Frage, wie hat er es in der Hinrunde der letzten Saison geschafft, solche Ergebnisse zu erzielen.“ Hoffnung macht dem Schalke-Boss die Tatsache, dass "eine Menge Spieler" da sei, "die mit der Rückrunde nichts zu tun hatten".

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Aber es brauche ein Erfolgserlebnis, meinte Schneider. Denn nur selbiges " würde den Glauben wieder zurückgeben". Die Horror-Rückrunde der Vorsaison (16 Niederlagen; Anm. d. Red.) sei dabei " ein Rucksack, den wir alle und auch David Wagner mit uns mitschleppen“.

Schneider äußert sich zu Gehaltsverzicht

Die nächste Chance auf Besserung bietet sich dem krisengebeutelten Klub am Samstagabend im Duell mit Werder Bremen (Bundesliga: Schalke-Bremen ab 18.30 Uhr im LIVETICKER). Wagner fordert eine Leistungssteigerung: "Wir müssen eine andere Leistung auf den Platz bringen, mit der Leistung von München wird es schwierig überhaupt in der Bundesliga zu punkten."

Gelingt auch gegen den Relegationsteilnehmer der Vorsaison kein Erfolgserlebnis dürfte der Druck auf Trainer Wagner weiter zunehmen. Die Frage, ob er sich bereits mit Nachfolgekandidaten beschäftigt habe, wollte Schneider nicht beantworten. Man habe die Dinge am Samstag besprochen.

Abschließend äußerte sich der Sportvorstand noch zum Thema Gehaltsverzicht. " Wir haben eine Übereinkunft, wann wir das Thema mit der Mannschaft besprechen“, kündigte Schneider an