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München - Der DFB nimmt Ermittlungen gegen Ozan Kabak auf. Der Schalke-Profi war gegen Werder Bremen wegen einer Spuck-Attacke negativ aufgefallen.

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Abwehrspieler Ozan Kabak von Schalke 04 droht nach seiner Spuck-Affäre ein Nachspiel. Der DFB-Kontrollausschuss wird den Vorfall aus dem Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstagabend (1:3) untersuchen. Das bestätigte der DFB auf SID-Anfrage.

Kabak hatte sich noch am Abend bei seinem Gegenspieler Ludwig Augustinsson entschuldigt, nachdem er ihn im Spiel angespuckt hatte. "Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht", schrieb der türkische Nationalspieler bei Twitter: "Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig."

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Die Szene hatte nach dem Spiel für große Aufregung gesorgt. "Ich weiß, dass die Situation auf Schalke unruhig ist. Aber das ist ein Unding und eine klare Rote Karte", sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt bei Sky.

Neururer fordert Mega-Sperre

Der einen Tag später entlassene Schalke-Coach David Wagner meinte: "Ich kenne Ozan und bin überzeugt, dass es keine Absicht war." Kabak flog wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Dass er Augustinsson anspuckte, sah Schiedsrichter Markus Schmidt nicht.

Im CHECK24 Doppelpass forderte Peter Neururer drastische Konsequenzen: "Das hat auf dem Sportplatz nichts zu suchen, das muss richtig sanktioniert werden", sagte Neururer auf SPORT1: "Die Sperre kann gar nicht lang genug sein."

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Wie lange genau? Aus Neururers Sicht wäre sogar eine Sperre für den Rest der Saison gerechtfertigt. Für ihn wiegt Kabaks Vergehen weit schwerer als etwa die Fan-Attacke von HSV-Spieler Toni Leistner: "Wenn Leistner für seine Aktion vier bis fünf Spiele pausieren muss, dann ist das im Prinzip eine ganze Saison, wenn man es ins Verhältnis setzt."