Lesedauer: 2 Minuten

Ralf Rangnick will eine weitere Rückkehr zum FC Schalke nicht komplett ausschließen. Allerdings ist er auch bei einem italienischen Topklub im Gespräch.

Anzeige

Zweimal hat Ralf Rangnick den FC Schalke schon trainiert. 

Nach dem Aus von David Wagner bei den Königsblauen wird der 62-Jährige schnell wieder zum Kreis der möglichen Kandidaten gezählt. Schließlich ist er nach seinem Abschied vom Fußball-Imperium von Red Bull derzeit ohne Verein - und er kennt sich mit dem Klub aus Gelsenkirchen bestens aus. 

Anzeige

Und komplett will er eine weitere Rückkehr nach Schalke auch nicht ausschließen. "Wenn ich sagen würde, Schalke interessiert mich überhaupt nicht, würde ich lügen", erklärte Rangnick bei Sky. Der Verein liege ihm immer noch am Herzen, es wäre unseriös zu sagen, dass "ich bei Schalke nie wieder eine Postion übernehmen werde. Doch auch wenn er während seiner Zeit im Profifußball gelernt habe, "niemals nie zu sagen", bremste er die Erwartungen. 

Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden

AS Rom wohl interessiert

Allerdings hegt wohl auch AS Rom Interesse an Rangnick. Der neue Eigentümer Dan Friedkin soll sich nach Angaben der Zeitung Corriere dello Sport bereits in London mit Rangnick getroffen haben. Rangnick werde in Rom als Sportdirektor, aber auch als möglicher Ersatz für den aktuellen Coach Paulo Fonseca gehandelt.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Das sind Flicks Davies-Alternativen
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Wieso lässt Favre die T-Frage offen?
  • Int. Fussball / Premier League
    3
    Int. Fussball / Premier League
    Strammer Gegenwind für Guardiola
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    Lewandowski ein "Irrer wie Ronaldo"
  • Motorsport / Formel 1
    5
    Motorsport / Formel 1
    DTM-Legende über Vettels-Saison

"Im Moment fällt es mir schwer, mir vorzustellen, ein drittes Mal nach Schalke zurückzukehren", sagte der langjährige Coach bezüglich der Schalke-Gerüchte. Ohnehin sei es bei Schalke aus seiner Sicht "mit einem Trainerwechsel alleine" nicht getan. Rangnick machte auch deutlich, dass er im Fall der Fälle wohl nicht "nur" als Coach arbeiten wolle. 

Rangnick hat Vorgeschichte mit Schalke und Schneider

"Die letzten 14 haben mir gezeigt, dass ich mehr erreichen kann, wenn ich mehr bin als nur der Trainer", sagte Rangnick, der während seiner Zeit auch als Sportdirektor und Head of International Relations and Scouting für das Fußball-Projekt von Red Bull tätig war. Auch Schalkes jetziger Schneider war dort zusammen mit Rangnick in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als ihm unterstellter "Leiter Sport" in Leipzig. Rangnick betonte, dass die beiden weiter ein gutes Verhältnis pflegen.

Bei Schalke war Rangnick zwischen 2004 und 2005 sowie im Jahr 2011 als Trainer tätig. Die aktuelle Lage des Klubs bedrückt ihn, unabhängig von seiner eigenen Person findet Rangnick: Schalke müsse sich fragen, "wie sie sich in Zukunft aufstellen. Wie schafft es Schalke in den nächsten ein, zwei, drei Jahren wieder zu den besten acht Vereinen im Land zu gehören?"

---

mit Sport-Informations-Dienst (SID)