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Ömer Toprak kann Werder Bremen im Saisonstart nicht helfen. Damit muss Trainer Florian Kohfeldt gegen Hertha BSC umplanen.

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Die neue Bundesliga-Saison für Werder Bremen beginnt direkt mit schlechten Nachrichten.

Pechvogel Ömer Toprak hat sich wieder einmal verletzt (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga).

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Der Innenverteidiger hat sich im Training eine Muskelverletzung in der Wade zugezogen. Das teilten die Bremer am Mittwochabend nach einer MRT-Untersuchung mit.

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Der 31-Jährige fällt damit auf jeden Fall für die Auftaktpartie gegen Hertha BSC aus (Samstag: Werder Bremen - Hertha BSC ab 15.30 Uhr im LIVETICKER). Anschließend werde "nach dem Rehaverlauf entscheiden, wann er wieder einsteigen wird".

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Bei Toprak sei auch ein Einsatz in der zweiten Partie eine Woche später bei Schalke 04 sei "sehr unwahrscheinlich", sagte Kohfeldt auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag.

Kohfeldt muss umplanen

Gegen die Berliner wird nun an der Seite von Kapitän Niklas Moisander (34) entweder Marco Friedl (22) oder Milos Veljkovic (24) auflaufen. Auch der umworbene Angreifer Milot Rashica (Knieprobleme) ist nicht dabei.

Ob Rashica, der schon das Pokalspiel in Jena (2:0) verpasst hatte, überhaupt noch einmal für die Grün-Weißen aufläuft, ist weiterhin offen. "Es gibt mehrere Interessenten, Aston Villa ist einer davon", sagte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann am Donnerstag. Es bestehe aber auch weiter die Möglichkeit, dass Rashica über den 5. Oktober hinaus in Bremen bleibt.

Toprak war im vergangenen Sommer von Borussia Dortmund zu Werder gewechselt, hatte aber in der Saison 2019/20 22 Pflichtspielpartien verletzt verpasst.

Trainer Florian Kohfeldt sein Team nach dem Fast-Abstieg im Vorjahr für die anstehende Bundesliga-Saison dennoch besser gerüstet.

Kohfeldt: Vorzeichen sind besser

"Es ist ein tiefes Gefühl da, dass die Spieler superhungrig sind. Sie sind nie zufrieden, wollen immer gewinnen", sagte Kohfeldt dem Onlineportal deichstube.de: "Versprechen kann ich natürlich nichts, das wäre nicht seriös. Was ich aber sagen kann, ist, dass die Vorzeichen deutlich besser sind als in der Vorsaison."

Werder sei im Gegensatz zum Vorjahr "sehr fit durch die Vorbereitung" und es gebe "keine negative Unruhe in der Mannschaft – im Gegenteil: Die Mannschaft will spielen, es ist Konkurrenzkampf da, es ist Leben im Team", sagte Kohfeldt, der mit Werder erst über den Umweg der Relegation den Klassenerhalt geschafft hatte.

Diesmal hoffen die Grün-Weißen auf eine deutlich ruhigere Saison. "Unser Kader ist, wenn er so bleibt, für eine bessere Saison als die letzte gerüstet", sagte Kohfeldt.