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München - Miroslav Klose sieht in BVB-Star Erling Haaland einen "guten Stürmer", in dessen derzeitiger Spielweise aber auch eine Problematik.

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Erling Haaland gehört zu den großen Stürmerstars der Zukunft.

Der Dortmunder hat bereits im Alter von 20 Jahren für großes Aufsehen gesorgt, auch wenn sein Saisonstart nach zwei Toren gegen Gladbach gegen Augsburg (0:2) einen Dämpfer erhielt.

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Ein starker Neuner wird naturgemäß mit Robert Lewandowski, dem wohl besten Spieler auf dieser Position, verglichen.

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"Lewy kam damals als großes Talent zu uns. Haaland ist dagegen bereits auf einem sehr hohen Niveau in Dortmund angekommen - und mit einem ganz anderen Renommee als Lewandowski damals", sagte Sebastian Kehl, Lizenzspielerchef beim BVB, im kicker über einen Vergleich der Angreifer. Denn während der Pole einst in Dortmund einen schwierigen Start erwischte und sich hinter Lucas Barrios anstellen musste, schlug Haaland sofort ein.

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"Wir hatten auf einen Spielertyp wie ihn gewartet. Die in ihn gesetzten Hoffnungen waren dementsprechend sofort hoch", meinte Kehl.

Klose: Haaland muss sich verändern

Auch Miroslav Klose, inzwischen Assistenztrainer beim FC Bayern, sieht in Haaland einen "guten Stürmer mit einer starken Mentalität. Einstellung, Wille, Wucht – echt prima".

Allerdings sieht der WM-Rekordtorschütze einen Makel. "Aber er wird sich bald zum Kombinationsspieler entwickeln müssen", sagte Klose im kicker.

Aktuell sei Haaland "darauf ausgerichtet, den Ball in die Tiefe gelegt zu bekommen, um dann mit seinem Tempo loszugehen. Nach zwei, drei Jahren aber haben dich die Gegner analysiert, dann musst du dich verändern und umstellen."