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Gelsenkirchen und München - Neuzugang Vedad Ibisević spricht vor dem Saisonstart mit dem FC Schalke 04 über den Video-Eklat bei der Hertha und seinen Gehaltsverzicht bei den Knappen.

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Nach der verkorksten Rückrunde des FC Schalke 04 soll es bei den Knappen in der kommenden Saison wieder bergauf gehen. Neuzugang Vedad Ibisević soll den kriselnden Traditionsklub mit Toren zurück in die Erfolgsspur schießen.

Bevor der Bosnier das Kapitel Schalke jedoch richtig angeht, nutzte der 36 Jahre alte Routinier in einer Medienrunde am Trainingsgelände von S04 die Gelegenheit, um das Kapitel Hertha samt Video-Eklat endgültig abzuschließen. Angesprochen auf sein Kabinen-Video mit Salomon Kalou, das den Stürmer dabei zeigt, wie er sich über eine Gehaltskürzung lustig macht, gestand Ibisevic jetzt fehlende Einsicht.

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"Wir haben uns da lustig gemacht, mehr als wir uns wirklich Sorgen gemacht haben um diese elf Prozent", sagte der Neuzugang, der aber auch Kritik an der Berichterstattung über den Vorfall übte: "Nach der Geschichte hat mich keiner gefragt, was wirklich passiert ist."

Hier ist Ibisević drittligareif

Nach seinem Video-Eklat sorgte Ibisević durch den Wechsel zum FC Schalke zuletzt wieder für positive Schlagzeilen. Denn der Bosnier ist bereit, bei den Knappen auf einen beträchtlichen Teil seines Gehalts zu verzichten. Der Routinier soll deutlich lukrativere Angebote ausgeschlagen haben, um für die Königsblauen zu spielen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll das Jahresgehalt des Angreifers nur bei 100.000 Euro liegen. Zum Vergleich: Der Durchschnittsverdienst in der dritten Liga lag in der abgelaufenen Saison bei rund 116.000 Euro. 

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Statt zum Ende der Karriere noch einmal richtig abzukassieren, möchte Ibisević lieber anderen Menschen helfen. "Ich habe in meiner Karriere bis jetzt genug Geld verdient", erklärte der Stürmer seinen Gehaltsverzicht. Folglich spendet der Torjäger wohl sein komplettes Grundgehalt bei den Knappen. "Das war die Idee von mir und meinem Berater", erklärte der Angreifer auf Nachfrage. "Ich hatte kein einfaches Leben oder zumindest keine einfache Kindheit und spenden kann man immer", so der Bosnier weiter.

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Ibisević freut sich über die positiven Reaktionen auf seinen Gehaltsverzicht. "Ich wollte damit auch ein kleines Zeichen setzen und das ist mir auch gelungen", sagte der 36-Jährige. Der Routinier stellte jedoch auch klar: "Damit möchte ich keinen Druck auf andere Spieler ausüben, es genauso zu machen."