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Nach dem Testspiel vor 4500 Zuschauern nimmt Unions Präsident Dirk Zingler die Kritiker ins Visier. Besonders Max Eberl bekommt sein Fett weg.

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Präsident Dirk Zingler von Bundesligist Union Berlin hat mit einer verbalen Spitze auf die Kritik von Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl reagiert.

"Meistens werden wir ja von den Menschen kritisiert, die selber nichts tun - außer Pappkameraden aufstellen", sagte der 56-Jährige nach dem Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg vor 4500 Zuschauern dem kicker: "Das ist mir ein bisschen zu wenig."

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Eberl kritisiert Fan-Versuche

Union trug am Samstag erstmals seit der Coronakrise wieder ein Testspiel im Stadion An der Alten Försterei vor Fans aus. Darüber hatte sich Eberl am Donnerstag beschwert: "Ich würde mich freuen, wenn wir uns jetzt nicht ständig positionieren würden und besser dastehen wollen als andere, sondern uns lieber solidarisch als Bundesliga versuchen vorzubereiten."

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Angesichts der zuletzt steigenden Coronazahlen in Deutschland fand der Gladbacher Verantwortliche, dass die Diskussion um eine Rückkehr von Zuschauern "zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht richtig ist und nicht passt. (...) Da sollten wir uns im Fußball vielleicht auch der Demut hingeben und einfach mal abwarten, was passiert".

Nach dem Testspiel gegen Nürnberg war Zingler "stolz darauf, dass die Unioner heute den Beweis dafür angetreten haben, dass das Vertrauen gerechtfertigt war". Beim Bundesliga-Auftakt gegen den FC Augsburg am 15. September (15.30 Uhr) wollen die Köpenicker erneut 5000 Zuschauer zulassen. Auch die von der Deutsche Fußball Liga (DFL) bis Ende Oktober verbotenen Stehplätze will Zingler "nicht kampflos hergeben".