Der VfB Stuttgart verpasst zum Saisonstart einen Punkt
Der VfB Stuttgart verpasst zum Saisonstart einen Punkt © Imago
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Stuttgart - Das erste Spiel nach Wiederaufstieg in die Bundesliga verlief für Stuttgart nicht erfolgreich. Trotz toller Moral bleibt es am Ende gegen Freiburg bei null Punkten.

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Der SC Freiburg startet nach Maß in die neue Bundesliga-Saison.

Die Breisgauer feierten einen umkämpften 3:2-Sieg beim Aufsteiger VfB Stuttgart. (LIVETICKER zum Nachlesen)

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Nils Petersen, Roland Sallai und Vincenzo Grifo erzielten die Tore des Teams von Christian Streich, das die Abgänge der Leistungsträger Alexander Schwolow, Robin Koch und Luca Waldschmidt gut verkraftet zu haben scheint. Sasa Kalajdzic und Silas Wamangituka trafen bei der Stuttgarter Aufholjagd, die nicht von Erfolg gekrönt wurde.

Freiburg mit Blitzstart

Die Freiburger überzeugten vor allem in der ersten Hälfte. Nach dem Seitenwechsel hatte Stuttgart gute Chancen, das Spiel zu drehen, scheiterte aber an einer mangelhaften Chancenverwertung. (Service: SPIELPLAN der Bundesliga)

"In der ersten Hälfte war es schwer für Stuttgart, da waren wir psychologisch im Vorteil. In der zweiten Halbzeit war es dann das genaue Gegenteil", erklärte Torschütze Petersen nach dem Spiel bei Sky

Torwart Florian Müller, der mit einer starken Parade in der Nachspielzeit den Sieg festhielt, erklärte: "Am Ende dürfen wir das nicht zulassen. Aber wir haben alles reingeworfen und am Ende verdient gewonnen" 

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Freiburg legte einen Blitzstart hin. Nach acht Minuten wurde Petersen im Strafraum bei einer Flanke von Sallai sträflich allein gelassen. Freiburgs Rekordtorschütze köpfte die Streich-Elf zur Führung. Wenige Minuten später hatte Silas Wamangituka den Ausgleich auf dem Fuß, Dominique Heintz kratze den Ball aber von der Linie.

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Stuttgart dreht nach der Pause auf

Nach 26 Minuten dann umgekehrtes Bild bei den Freiburgern: Diesmal legte Petersen vor. Der Stürmer brachte eine Freistoßflanke per Hacke auf das Tor von Gregor Kobel, der den Ball nur noch zu Sallai abwehren konnte. Der hatte keine Probleme, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken.

Die Schwaben hatten in Durchgang eins nur noch eine weitere gute Chance, Orel Mangala schoß den Ball fünf Minuten vor der Pause aber über das Tor. (Service: TABELLE der Bundesliga)

Nach Wiederanpfiff hatten die Schwaben eine gute Chance zum Anschluss, Roberto Massimo scheiterte jedoch an Freiburg-Neuzugang Müller, der den verletzten Mark Flekken vertrat.

Direkt im Gegenzug der nächste Nackenschlag für den VfB, und das durch eine schöne Kombination. Sallai steckte zu Lucas Höler durch, der schob zu Grifo in die Mitte, der Italiener blieb eiskalt.

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VfB vergibt beste Chancen

Dann nahmen die Schwaben mehr und mehr das Heft in die Hand. Und das Team von Pellegrino Matarazzo erspielte sich einige hochkarätige Torchancen. Nach 50 Minuten schob Gonzalo Castro den Ball freistehend aus kurzer Distanz am Tor vorbei, kurze Zeit später rette Freiburgs Jonathan Schmid in höchster Not.

Chancen gab es nun im Minutentakt. Erst rettete Müller gegen Mateo Klimowicz, auf der Gegenseite hatte Höler die Riesenchance. Doch sein Schuss wurde von Waldemar Anton auf der Linie geklärt. Der schoss allerdings aus kurzer Distanz Teamkollege Massimo an und hatte Glück, dass der Abpraller knapp am eigenen Gehäuse vorbeiflog.

In der 71. Minute erzielten dann die Schwaben ihr erstes Bundesliga-Tor nach dem Wiederaufstieg. Daniel Didavi schickte den eingewechselten Kalajdzic durch, der den Ball über Müller hinweglupfte.

Wamangituka brachte zehn Minuten vor dem Ende noch einmal Spannung in die Partie. Der Pass von Wataru Endo wurde unglücklich zum VfB-Angreifer abgefälscht. Dieser blieb vor Müller eiskalt. Doch für einen Punkt reichte es bei für die Schwaben nicht mehr. In der Nachspielzeit parierte Müller einen Schuss von Philipp Klement überragend.

mit Sport-Informations-Dienst (SID)