Jóan Símun Edmundsson (m.) trifft zum Sieg in die kurze Eck
Jóan Símun Edmundsson (m.) trifft zum Sieg in die kurze Ecke © Getty Images
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Bielefeld - Ein Stürmer von den Färöer-Inseln beschert Arminia Bielefeld den ersten Sieg der Saison. Bei seinem Bundesliga-Debüt sticht der Joker bereits nach zehn Minuten.

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Als Uwe Neuhaus in der 68. Minute zum ersten Mal wechselte, betrat der erste Spieler aus dem Inselstaat Färöer die Bundesliga-Bühne: Jóan Símun Edmundsson.

Nur zehn Minuten später trug sich der Stürmer erneut in die Geschichtsbücher ein, diesmal zum Leidtragen der Kölner.

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Nach einem langem Ball von Torwart Sebastian Ortega sprintete der 29-Jährige die rechte Außenbahn entlang, bevor er zur Hereingabe ansetzte. Zumindest dachte dies Timo Horn, der einen Schritt aus seinem Kasten machte. Edmundsson erkannte dies und spitzelte den Ball am verdutzten Kölner Schlussmann vorbei ins kurze Eck zur umjubelten Führung. 

Edmundsson beschert Arminia ersten Bundesliga-Sieg seit 2009

Nach dem Spiel war der Angreifer restlos zufrieden. "Das ist einfach perfekt. Es war sicherlich ein enges Spiel, aber mein Tor war eben der Unterschied", sagte Edmundsson.

Der 29-Jährige, der selbst nicht mit einem Einsatz beim Heimauftakt gerechnet hatte, bescherte Aufsteiger Arminia Bielefeld damit im ersten Bundesliga-Heimspiel seit 4145 Tagen drei Punkte.

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Dank dem 1:0 gegen den 1. FC Köln feierte die Arminia zudem ihren ersten Sieg im Oberhaus seit dem 14. März 2009 (1:0 beim Karlsruher SC).

Köln wartet hingegen weiter auf seinen ersten Punkt der Saison (Tabelle der Bundesliga).

Besonders spielerisch gab das Team von Markus Gisdol, das zuvor in 21 Ligaspielen getroffen hatte, ein bedenkliches Bild ab. Der FC dürfte in dieser Form ein Abstiegskandidat sein - zumal der letzte Sieg der Rheinländer in der Liga schon über ein halbes Jahr zurückliegt (Spielplan der Bundesliga 2020/21).

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Arminia beginnt stürmisch

Für den 60-jährigen Neuhaus war sein erstes Bundesliga-Heimspiel als Cheftrainer "definitiv etwas Besonderes, alleine schon, weil wieder ein paar Zuschauer da sind".

Neuhaus wurde nicht enttäuscht, die 5460 Besucher peitschten ihre Mannschaft bedingungslos nach vorn.

Bei der Arminia wurde immer wieder Kapitän Fabian Klos mit hohen Zuspielen gesucht, der Zweitliga-Torschützenkönig der abgelaufenen Saison schuf wie schon in der Vorwoche beim 1:1 in Frankfurt viele Räume für seine Mitspieler, denen allerdings oft die Präzision fehlte.

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Köln blieb bei seinen Offensivbemühungen oft schon auf Höhe der Mittellinie hängen, die Gäste fanden kaum einmal eine spielerische Lösung gegen den bissigen und gut organisierten Aufsteiger, der durch den Fernschuss von Anderson Lucoqui (40.) seine beste Chance vor der Pause hatte.

Köln in der Offensive zu harmlos

Für die erste nennenswerte Gelegenheit des FC durch den aufgerückten Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw brauchte es eine Ecke, da waren bereits 33 Minuten gespielt.

In der Folge ging bei den Geißböcken ein wenig mehr: Rafael Czichos prüfte DSC-Schlussmann Stefan Ortega aus kurzer Distanz (42.). Kölns neuer Mittelstürmer Sebastian Andersson, dessen Einsatz nach einer Trainingsverletzung lange fraglich war, wurde erstmals in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem artistischen Abschluss auffällig.

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Nicht mehr dabei nach dem Seitenwechsel war Kölns Kapitän Jonas Hector, der Nationalspieler spielte nach einem Zweikampf Mitte der ersten Hälfte gehandicapt. Für den zentralen Mittelfeldspieler brachte Gisdol den deutlich offensiver ausgerichteten Dominick Drexler - für das erste Tor des Spiels sorgte aber ein anderer Joker (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)