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Stand jetzt darf Union Berlin Max Kruse noch nicht bei Pflichtspielen einsetzen. Die FIFA hat den Transfer noch nicht offiziell genehmigt. Droht Ärger?

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Der spektakuläre Transfer von Max Kruse von Fenerbahce Istanbul zu Union Berlin ist immer noch nicht final abgeschlossen. Den Berlinern fehlt nach wie vor eine Spielgenehmigung für den Angreifer.

"Es wurden noch nicht alle Dokumente eingereicht, um die Transferprozedur zu initiieren", sagte ein Sprecher der FIFA, die zur Abwicklung von Spielerwechseln zuständig ist, der Bild.

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Dass das Procedere stockt, liegt an Fenerbahce, das den Transfer offenbar verhindern will. Denn Kruses Abgang beim türkischen Spitzenklub lief nicht ganz geräuschlos ab.

Der 32-Jährige hatte seinen bis 2022 laufenden Vertrag wegen angeblich ausstehender Gehaltszahlungen selbst vorzeitig gekündigt. Fenerbahce kündigte an, deshalb rechtliche Schritte einzuleiten.

Kruse verweist auf Anwälte und Richter

Bei seiner Präsentation bei Union sagte Kruse am 7. August: "Das müssen Anwälte und Richter klären." Bevor Fenerbahce bei der FIFA nicht die fehlenden Dokumente einreicht, kann diese keine Spielgenehmigung ausstellen.

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Die Berliner sehen jedoch noch keinen Grund zur Panik. "Wir haben all das in das TMS (Transferabgleichungs-System der FIFA – Anm. d. Red.) eingestellt, was wir zu diesem Zeitpunkt einstellen wollen. Wir haben im Moment keinen Grund oder Druck", erklärte Sportvorstand Oliver Ruhnert der Bild.

Union bestreitet sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison im DFB-Pokal zwischen 11. und 14. September. Bis dahin muss die Spielgenehmigung vorliegen. Auf Testspiele hat dies jedoch keine Auswirkung.

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Kruse befindet sich nach einer Sprunggelenksverletzung derzeit jedoch noch im Aufbautraining.