Markus Schubert (vorne) und Ralf Fährmann kämpfen um den Status der Nr. 1 auf Schalke
Markus Schubert (vorne) und Ralf Fährmann kämpfen um den Status der Nr. 1 auf Schalke © Imago
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Der FC Schalke 04 sieht auf der Torhüterposition nicht zwingend Handlungsbedarf. Allerdings haben Fährmann und Schubert im vergangenen Jahr nicht überzeugt.

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Nach dem erfolglosen Buhlen um Torhüter Alexander Schwolow setzt Schalke 04 vorerst auf seine bisherigen Keeper.

"Wir haben immer betont, dass wir zu diesem frühen Zeitpunkt der Transferperiode auf allen Positionen die Augen offenhalten. Fakt ist aber auch: Wir haben mit Ralf Fährmann und Markus Schubert zwei Torhüter unter Vertrag, die den Anspruch haben, die Nummer eins zu werden", sagte Sportvorstand Jochen Schneider dem SID: "Wir unterliegen hier also keinerlei Handlungszwängen."

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Schwolow, der mit einer Ausstiegsklausel den SC Freiburg für eine kolportierte Ablösesumme von acht Millionen Euro verlassen konnte, entschied sich für einen Wechsel zu Hertha BSC.

Die hoch verschuldeten Schalker, die sich nach dem erneuten Verpassen des Europacups einen Sparkurs auferlegt haben, konnten diese Summe nicht stemmen.

Nach dem ablösefreien Abgang des U21-Vizeeuropameisters Alexander Nübel zum FC Bayern München holten die Königsblauen den ausgeliehenen Fährmann zurück.

Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison bei Norwich City in der englischen Premier League und Brann Bergen in Norwegen fast gar nicht zum Einsatz. Der 22-jährige Schubert, der eigentlich als Nübel-Nachfolger aufgebaut werden sollte, patzte in der Bundesliga mehrfach.