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Bad Ragaz - Jadon Sancho glänzt bei der Torgala gegen Austria Wien mit Kabinettstückchen. Lucien Favre freut sich, aber der BVB-Coach verlangt noch mehr vom Offensivstar.

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Zur zweiten Halbzeit ließ Lucien Favre Jadon Sancho dann los.

Unter großem Applaus der 1250 Fans kam der 20 Jahre alte Shooting-Star in der Altacher Cashpoint-Arena auf den Platz - und zauberte!

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Das 5:2 selbst gemacht, den 6:2-Kopfball-Treffer von Emre Can per Ecke vorgelegt und das 7:2 durch Marius Wolf indirekt mit einem Hacken-Trick eingeleitet - dafür gab es Beifall von allen Seiten.

Sancho gab beim 11:2-Kantersieg gegen Austria Wien - wie auch schon in den Tagen zuvor - nicht im Ansatz zu erkennen, dass ihn der geplatzte Wechsel zu Wunsch-Klub Manchester United ärgern könnte.

BVB-Bosse sprechen Machtwort bei Sancho

Anfang der Woche hatten die BVB-Bosse ja ein Machtwort mit Blick auf die wohl wichtigste Personalie gesprochen.

Die Entscheidung, den englischen Flügelflitzer in diesem Sommer nicht zu verkaufen, sei "definitiv", betonten Klub-Boss Hans-Joachim Watzke und Sportchef Michael Zorc unisono.

BVB-Trainer Lucien Favre freut das. "Es ist wichtig, dass er bei uns bleibt. Das ist natürlich auch für die Mannschaft wichtig", sagte der Schweizer nach dem Spiel, während im Hintergrund die lauten "Sancho"-Rufe der Fans unüberhörbar waren.

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Favre nimmt Sancho in die Pflicht

Favre tadelte seinen Top-Scorer der vergangenen Saison (17 Liga-Tore und 17 Assists) aber auch: "Sancho ist natürlich sehr gut", meinte der 62-Jährige, "aber er muss auch im Kopf haben, dass er noch viel dazulernen muss."

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Und zwar? "Er muss den Ball einfach besser beherrschen, muss den Ball noch öfter mal mit dem Kopf verlängern, muss klarer verteidigen. Er darf nicht immer aufhören und zehn Minuten stehen bleiben und dann erst wieder zehn Minuten etwas machen. Das gilt für ihn wie für alle anderen auch."

Der BVB-Vertrag mit dem englischen Nationalspieler läuft noch bis 2023. Bereits im vergangenen Jahr verlängerten die Dortmunder den Kontrakt.