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Jude Bellingham überzeugt bei seinem Debüt für Borussia Dortmund. Trainer Lucien Favre ist sehr zufrieden mit der Leistung des 17-Jährigen.

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In seinen ersten Minuten im BVB-Trikot hat Jude Bellingham gleich sein großes Potenzial angedeutet.

Der 17 Jahre alte Neuzugang war beim 6:0 (3:0) im ersten Testspiel beim österreichischen Erstligisten SCR Altach war einer der Wegbereiter des Erfolgs. Auch Trainer Lucien Favre war zufrieden mit dem Debütanten.

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"Er war an vielen Toren beteiligt, ist nach vorne gegangen in den richtigen Momenten. Er spürt, wenn er seine Position verlassen muss. Das hat er sehr gut gemacht", sagte der BVB-Coach nach der Partie.

Bellingham mit zwei Torbeteiligungen bei BVB-Debüt

Bellingham, der für 23 Millionen Euro von Birmingham City zu den Dortmundern kam, war bei seinem Startelfdebüt im Mittelfeld gleich an zwei Toren beteiligt. Vor dem Führungstreffer durch Gio Reyna störte Bellingham aufmerksam den Altacher Spielaufbau und eroberte den Ball.

Vor dem zwischenzeitlichen 3:0 leitete Bellingham den Ball per Hacke zu Torjäger Erling Haaland weiter, der kompromisslos vollendete.

Das zweite BVB-Testspiel gegen Austria Wien am Sonntag ab 15.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAM

"Ich habe jede Minute genossen", sagte Bellingham nach seinem gelungenen Einstand. "Es war schön, endlich auch in einem Spiel schwarz und gelb tragen zu dürfen. Die Jungs sind so gut und haben mir die Integration auf dem Feld leicht gemacht."

Favre lobt junge BVB-Garde

Bei seinem ersten Einsatz für seinen neuen Klub zeigte sich der englische Juniorennationalspieler selbstbewusst und einsatzfreudig, immer wieder forderte er die Bälle und ging ins Dribbling. An das höhere Tempo im Vergleich zur zweiten englischen Liga muss sich Bellingham aber noch gewöhnen.

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"Es ist wichtig, dass wir Mittelfeldspieler haben, die das Spiel beschleunigen können, dribbeln können und den richtigen Pass spielen. Davon haben wir zu wenige", meinte Favre, der mit Immanuel Pherai (19) einem weiteren Youngster eine Chance von Beginn an gab. "Wir haben viele junge Spieler, die mit ihrer Intelligenz und ihren Dribblings den Unterschied machen können."