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BVB-Coach Lucien Favre ist ist zufrieden mit dem Dortmunder Trainingslager in der Schweiz, fordert aber noch weitere Spieler um den Kader breiter zu gestalten.

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Lucien Favre setzt nach dem Trainingslager des Vizemeisters Borussia Dortmund in Bad Ragaz auf weitere Verstärkung.

"Wir spielen oft dreimal pro Woche, wir müssen Spieler haben, die bereit sind. Wir brauchen zwei Mannschaften, zwei richtige Mannschaften, sonst wird es schwer", sagte Favre: "Wir haben noch nicht zwei ganze Mannschaften zusammen."

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Noch in der "Pipeline" sei die Leihe des brasilianischen Offensiv-Talents Reinier (18) von Real Madrid. "Er kann auch vorne als falscher Stürmer spielen und auch auf der Seite. Was ich gesehen habe, ist er sehr gut im Abschluss. Mit 18 hat er natürlich noch viel zu lernen", so Favre: "Wir müssen sehr geduldig sein mit den jungen Spielern."

Favre zieht positive Bilanz

Mit dem Trainingslager ist der Trainer zufrieden. "Wir haben viele Junge gebracht. Wir hatten sieben, acht Nachwuchsspieler, es war sehr, sehr gut. Sie waren sehr frisch", so Favre, der viele positive Aspekte mitnimmt, auch aus dem 11:2 (4:1) in Altach gegen den österreichischen Erstligisten Austria Wien. "Es gab viele gute Kombinationen, viele Tore. Das weiß ich, das können wir", sagte der 62-Jährige.

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In der Defensive sieht Favre im Hinblick auf die kommende Saison noch Verbesserungsbedarf: "Wir müssen im Kopf haben, dass wir sehr offensiv orientiert sind, wir müssen besser verteidigen. Wir sind zu oft überrascht, das kostet uns manchmal unnötige Tore."

Länderspielfenster durchkreuzt Saisonvorbereitung

Nicht begeistert ist der Schweizer von dem Länderspielfenster Anfang September. "Wir machen unsere Vorbereitung, und viele Spieler werden gehen. Sie werden reisen, sie können zurückkommen, und sie haben etwas. Aber sie müssen in der Nationalmannschaft spielen. Sie kommen erst wenige Tage von unserem ersten Spiel zurück. Das ist für alle Teams kompliziert", so Favre.

Der BVB trifft am ersten Spieltag (18. bis 21. September) auf Borussia Mönchengladbach.