Eintracht-Fans zündeten im Dezember 2019 gegen Mainz Pyrotechnik
Eintracht-Fans zündeten im Dezember 2019 gegen Mainz Pyrotechnik © imago
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Eintracht Frankfurt muss 75.000 Euro Strafe zahlen. Anhänger hatten im Dezember 2019 gegen Mainz Pyrotechnik abgebrannt. Auch drei andere Klubs müssen zahlen.

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Eintracht Frankfurt kostet das Fehlverhalten seiner Fans mal wieder viel Geld. Da Anhänger der Hessen beim Punktspiel am 2. Dezember 2019 beim FSV Mainz 05 Pyrotechnik abbrannten, wurde der Klub vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Geldstrafe von 75.000 Euro belegt. Der Klub hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Eigentlich hätte die Eintracht sogar 100.000 Euro zahlen müssen - wegen der Corona-Krise und ihrer finanziellen Auswirkungen gewährte der DFB allerdings wie bei anderen derzeitigen Urteilen einen Straferlass von 25 Prozent. "Dies geschieht in Zeiten der Corona-Pandemie deshalb, weil die Klubs gerade durch fehlende Zuschauer-Einnahmen derzeit finanzielle Einbußen in nicht unerheblichem Maße hinnehmen müssen", sagte der Vorsitzende des Sportgerichts, Hans E. Lorenz.

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Die Eintracht, deren Anhänger immer wieder wegen ihres Fehlverhaltens auffällig geworden waren, erhält allerdings die Möglichkeit, 25.000 Euro "für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen" zu verwenden.

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Zu Geldstrafen verdonnert wurden auch Bayer Leverkusen (36.000 Euro), der VfB Stuttgart (22.500 Euro) sowie Fortuna Düsseldorf (19.500 Euro). Alle Vereine wurden zur Kasse gebeten, weil die Fans Pyrotechnik abbrannten. 

Die Verfahren sind aus 2019, weil alle Verfahren in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt worden waren. Auch bei diesen drei Klubs kam ein Rabatt wie auch die Möglichkeit, ein Drittel der Strafe "für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen" zu verwenden, zum Tragen.