Werder-Coach Florian Kohfeldt vor dem Duell gegen Heidenheim
Werder-Coach Florian Kohfeldt vor dem Duell gegen Heidenheim © Imago
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Vor dem Relegations-Hinspiel gegen Heidenheim schärft Werder-Coach Florian Kohfeldt die Sinne. Dass Bremen die Relegation erreicht hat, betrachtet Kohfeldt als "Geschenk".

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Bei Werder Bremen steigt die Spannung vor den entscheidenden Duellen in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim. 

"Die Anspannung ist richtig hoch. Ich bin ein junger Trainer, erlebe die Relegation jetzt zum ersten Mal als Verantwortlicher und spüre auch, dass wir zwei Spiele haben, in denen es um alles geht", sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz am Mittwoch. 

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Bereits am Donnerstag kommt es im Weser-Stadion zum ersten Duell des Drittletzten der Bundesliga gegen den Dritten der Zweiten Liga (Werder Bremen - 1. FC Heidenheim am Donnerstag, ab 20.30 Uhr im LIVETICKER). Vier Tage später treffen sich die beiden Mannschaften dann in Heidenheim zum Rückspiel.

"Wir sind durch so viele Täler gegangen, da sind diese zwei Spiele ein Geschenk für uns", sagte der Coach des Bundesliga-16...

Keine Sorge vor Fan-Ansammlungen

Die Favoritenrolle weist Kohfeldt, der mit Werder erst nach einem furiosen 6:1-Sieg gegen den 1. FC Köln die Relegation erreicht hatte, nicht von sich. "Grundsätzlich bin ich gerne Favorit, weil das impliziert, dass man viele Dinge in der eigenen Hand hat. Wir selbst müssen den Fokus haben, wir müssen konzentriert sein und die Qualität auf den Platz bringen."

Dennoch warnt der Werder-Coach vor dem vermeintlichen Außenseiter. "Ich kann nur jedem sagen: Absolute Vorsicht! Da kommt der Tabellendritte. Wir haben nach wie vor das Gefühl der totalen Anspannung. Wir wollen uns unbedingt durchsetzen." 

Für Kohfeldt ist es das typische Alles-oder-Nichts-Spiel: "Mehr "All In" geht nicht. Nach diesen beiden Spielen kannst du nichts mehr gutmachen. Das kannst du nutzen, um Spannung aufzubauen, musst aber auch die Lockerheit bewahren. Unter Spannung besser werden, darum geht es.".

Sorgen, dass es - wie am letzten Spieltag - Fans rund um das Stadion versammeln, haben die Bremer Verantwortlichen keine. "Wir haben immer darum gebeten und machen es auch weiterhin, dass die Fans das Spiel zu Hause verfolgen und nicht zum Stadion kommen", sagte  Sportdirektor Frank Baumann. "Ich glaube aber auch nicht, dass jemand kommt, da morgen noch nichts entschieden wird."