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Leverkusens Nadiem Amiri äußert sich über den Umgang mit Mitspieler Kai Havertz. Außerdem erhofft er sich den großen Wurf in der Europa League.

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Verlässt Kai Havertz Bayer Leverkusen? Diese Frage ist das übergeordnete Thema, wenn es derzeit um den Werksklub geht.

Die Spieler wollen sich an diesen Spekulationen aber nicht beteiligen und ihren Superstar in Ruhe lassen. "Wir wollen da gar nicht drüber reden. In der Kabine sind wir ganz entspannt, da würde keiner hingehen und ihn ansprechen und fragen: 'Was machst du jetzt?' Den Jungen beschäftigt das selbst", sagte Nadiem Amiri bei dem SPORT1 Instagram-Format "Split It!".

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Havertz steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum FC Chelsea.

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Amiri wünscht seinem Teamkollegen, dass er "die richtige Entscheidung trifft". So ganz unbeschadet lassen er uns seine Mitspieler Havertz aber dann doch nicht: "Ein paar Witze fallen immer und auch ein paar Sprüche. Aber wir brauchen Kai! Wir müssen seinen Kopf auch in Ruhe lassen." 

Amiri glaubt an Titelchance in der Europa League

Bei der anstehenden K.o.-Phase in der Europa League, können die Leverkusener auf Havertz tatsächlich nicht verzichten, denn sie haben große Ziele. "Die ganze Mannschaft ist selbstbewusst. Wir haben das Potenzial, wir können auf jeden Fall den Titel holen", glaubt Amiri. 

Um dem großen Traum ein Stück näher zu kommen, muss am 6. August zunächst das Rückspiel gegen die Glasgow Rangers erfolgreich überstanden werden. Die Ausgangslage ist dazu hervorragend: Das Hinspiel vor der Corona-Pause gewann Bayer mit 3:1 in Schottland. 

"Wir gehen hochmotiviert ins Rückspiel. Wir müssen weiterkommen und dann schauen wir", sagte Amiri. "Im Viertelfinale erwartet uns dann mit Inter Mailand vielleicht ein großer Gegner."

Für Amiris persönliche Entwicklung könnten starke Leistungen von großer Bedeutung sein. Der 23 Jahre alte Offensivspieler durfte bereits drei Spiele für die deutsche Nationalmannschaft bestreiten, nun will er es unbedingt zur Europameisterschaft im nächsten Sommer schaffen. 

"Ich gebe mein Bestes. Bei jedem Spiel will ich mich zeigen und dann am Ende des Tages entscheidet Herr Löw, ob er mich mitnimmt oder nicht", sagte Amiri. 

Zunächst steht aber die Europa League an, auf die der Leverkusener schon hinfiebert: "Das Konzept ist gut. Natürlich ist alles anstrengender als sonst, es ist ein enger Zeitplan und dann haben wir nur noch zwei Wochen, bis es schon wieder mit der Bundesliga und dem Pokal weitergeht. Aber so lange wir Fußball spielen können, sind alle glücklich."