Max Eberl hat mit der aktuellen Mannschaft der Borussia große Pläne
Max Eberl hat mit der aktuellen Mannschaft der Borussia große Pläne © Imago
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Borussia Mönchengladbach hat sich für Champions League qualifiziert. Max Eberl will die Mannschaft auf jeden Fall zusammenhalten - komme, wer wolle.

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Keine leere Versprechen, keine taktischen Aussagen: Max Eberl hat ein weiteres Mal bekräftigt, dass Leistungsträger wie Matthias Ginter und Denis Zakaria in jedem Fall auch in der kommenden Saison für Borussia Mönchengladbach auflaufen werden. 

"Wir haben in jedem Jahr Spieler verkauft. Vielleicht auch mal strategisch, wenn die Vertragslaufzeit es hergegeben hat. Aber das ist jetzt schlicht und einfach nicht der Fall", sagte der Sportdirektor der Fohlen im Interview mit der Westdeutschen Zeitung: "Für mich steht das fest, dass wir keinen abgeben werden."

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Mit Lars Stindl, Yann Sommer oder Oscar Wendt haben man zwar auch älterere Spieler im Kader: "Aber gerade die, die wie Elvedi, Ginter oder Neuhaus, Zakaria, Embolo, Thuram oder Plea Leistungsträger sind, sind jung. Sie haben jetzt ein Jahr mehr Erfahrung, sind weiter in der Entwicklung. Wir haben es gemeinsam erreicht, jetzt können wir alle zusammen den Weg weitergehen."

Eberl ist sich natürlich trotzdem bewusst, dass sein mit viel Talent ausgestattetes Team viele Begehrlichkeiten weckt. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wird Ginter heftig von Inter Mailand umworben. Der Vertrag des deutschen Nationalspielers läuft noch bis 2021. 

Keine Schmerzgrenze bei Ginter, Thuram und Co.

"Klar kommt irgendwann der Tag X, auch bei diesen genannten Spielern. Aber eben nicht jetzt", erklärte Eberl. Er bleibe völlig gelassen: "Es amüsiert mich, wenn es am nächsten Tag nach meiner Aussage heißt, Man City will aber doch und es gebe Absprachen ab 50 Millionen Euro."

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Auf die Frage nach einer möglichen Schmerzgrenze sagte der 46-Jährige: "Es gibt Stand heute nichts, das mich dahin bringen würde, dass ich einen Spieler abgeben würde." Und auch von Spielerseite gebe es keine Wechselwünsche. 

"Dieses Vertrauen, das wir ja auch reingeben, bekommen wir auch zurück. Ich kenne alle Unwägbarkeiten, glauben Sie mir, aber wenn ich von Thuram zu dessen einjährigem Jubiläum eine SMS bekomme, in der er schreibt: 'Max, danke für alles' - dann ist da viel Vertrauen, das Grundlage für Erfolg sein wird." 

Den Luxus, keine Stars verkaufen zu müssen, hat Gladbach der Champions League zu verdanken, betont Eberl.

"Unsere Einnahme aus der Champions League war nicht eingeplant, deswegen macht sie es uns jetzt leichter", erklärte der Sportdirektor: "Wir haben diese Königsklasse jetzt zum dritten Mal erreicht. Aber es ist das erste Mal, dass wir keinen unserer Eckpfeiler verkaufen werden und den Kader so zusammenhalten"