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München - Uli Hoeneß glaubt, dass Bayer Leverkusen mit Kai Havertz dem FC Bayern gefährlich werden kann. Wechselt der Shootingstar nach dem Pokalfinale die Seiten?

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Am Samstag kann Kai Havertz den ersten Titel seiner noch jungen Karriere gewinnen.

Mit Bayer Leverkusen wird er im Finale des DFB-Pokals antreten. Gegner ist der Klub, dessen Name immer wieder fällt, wenn es um die Zukunft des 21-Jährigen geht: der FC Bayern. (DFB-Pokal, Finale: Bayer Leverkusen - FC Bayern am Sa. ab 20 Uhr im LIVETICKER)

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"Kai Havertz ist ein hervorragender Fußballspieler, der in seinem jungen Alter schon außergewöhnliche Leistungen bietet", sagte Uli Hoeneß jüngst im Interview mit SPORT1 über das außergewöhnliche Potenzial des offensiven Mittelfeldspielers. 

Havertz denkt weiter an Bayer-Abschied

Der 68-Jährige glaubt, dass Leverkusen mit Havertz auch dem deutschen Rekordmeister gefährlich werden kann: "Leverkusen kann mit ihm an einem guten Tag fast jede Mannschaft schlagen. Deswegen muss unsere Mannschaft sehr vorsichtig sein und konzentriert zur Sache gehen."

Havertz allein werde das Spiel nicht gewinnen, meinte Bayer-Trainer Bosz am Tag vor dem Finale, "aber er kann morgen für uns sehr wichtig sein. Ich glaube aber nicht, dass das Ergebnis von morgen etwas mit seiner Zukunft bei Bayer Leverkusen zu tun haben wird."

Nach der Partie im Berliner Olympiastadion ist es weiterhin denkbar, dass Havertz die Seiten wechselt, wenngleich dies aktuell unwahrscheinlich ist. Nach SPORT1-Informationen plant der deutsche Nationalspieler immer noch einen Sommerwechsel, hat sich aber noch für keinen Verein entschieden. Auch der FC Barcelona, Real Madrid, Manchester United und der FC Chelsea sollen interessiert sein.

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Allerdings ist es fraglich, ob ein Klub die dreistellige Millionensumme aufbringen kann und will, von der die Verantwortlichen des Werksklubs derzeit als Ablöse nicht abweichen wollen.

Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes hatte diesen Standpunkt zuletzt im CHECK24 Doppelpass gefestigt: "Der Preis für absolute Topspieler bleibt weiter hoch", sagte Rolfes. Kein Corona-Discount also.

Rolfes hofft, dass Leverkusens Shootingstar, dessen Vertrag bis 2022 läuft, zumindest noch bis Sommer 2021 bleibt.

FC Bayern holte schon Leroy Sané

Die Bayern könnten allerdings bereits in diesem Sommer Bedarf haben. Denn Thiago, der offenbar von Jürgen Klopps FC Liverpool umworben wird, denkt tatsächlich an einen Abschied aus München.

Dann müssten die Verantwortlichen einen Ersatz für das Zentrum suchen und würden an dem Namen Havertz wohl nicht vorbeikommen.

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Nach Informationen von SPORT1 ist ein Transfer in diesem Sommer allerdings nahezu ausgeschlossen, da die Bayern nicht bereit sein werden, nach der Verpflichtung von Leroy Sané einen weiteren Transfer in dieser Größenordnung zu stemmen.

Trotzdem sind die Verantwortlichen von der Säbener Straße weiterhin mit Havertz' Management im Austausch.

Nach dem Pokalfinale soll es jedoch zunächst einmal zu entscheidenden Gesprächen der Havertz-Seite mit Bayer Leverkusen kommen.