Jean-Kévin Augustin spielte zuletzt auf Leihbasis für Leeds United
Jean-Kévin Augustin spielte zuletzt auf Leihbasis für Leeds United © Getty Images
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München - Durch den Aufstieg von Leeds United greift eine Kaufpflicht für den von RB Leipzig verliehenen Jean-Kévin Augustin. Der Traditionsklub will jedoch offenbar nicht zahlen.

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Der Aufstieg von Leeds United in die Premier League könnte RB Leipzig einen Geldsegen bringen. Der Grund: Jean-Kévin Augustin.

Der französische Stürmer wurde im Winter für ein halbes Jahr nach Leeds ausgeliehen, ausgehandelt wurde zudem eine Kaufpflicht. Demnach muss Leeds 21 Millionen Euro für den 23-Jährigen zahlen, sollte der Aufstieg gelingen - was am Freitagabend geschah.

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Allerdings spielte Augustin nur 48 Minuten in drei Spielen für Leeds, der Leihklub plant nicht mehr mit ihm und will die Ablöse offenbar nicht zahlen. Deshalb steht für beide Klubs nun juristischer Ärger bevor: Der Leihvertrag von Augustin ist am 30. Juni ausgelaufen und wurde nicht kurzfristig verlängert. Da Leeds zu diesem Zeitpunkt den Aufstieg noch nicht perfekt gemacht hatte, weigert sich der Klub nun offenbar, die festgelegte Ablöse zu zahlen.

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Leeds verlängert Leihe von Augustin nicht

"Der Leihvertrag wird nicht verlängert. Leeds United kann bestätigen, dass der Verein die Leihgabe von Jean-Kévin Augustin nicht über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert", erklärte Leeds am 1. Juli auf seiner Homepage. Laut kicker ging Leipzig allerdings davon aus, dass die Kaufverpflichtung im Falle eines Aufstiegs eintritt - egal, wann dieser geschafft wurde.

Ob Leipzig das Geld nun erhält oder nicht, müssen nun die Anwälte der FIFA klären.

Augustin war 2017 für 16 Millionen Euro von Paris Saint-Germain nach Leipzig gewechselt, hatte sich jedoch weder dort noch bei seinen Leihstationen AS Monaco und Leeds durchsetzen können. Sein Vertrag bei den Sachsen läuft noch bis 2022.