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Scharfe Kritik von Fritz Sörgel. Der Pharmakologe zeigt keinerlei Verständnis für die Zuschauerpläne der DFL und verlangt eine vorherige Risikountersuchung.

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Der Pharmakologe Fritz Sörgel hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) für ihre Pläne kritisiert, ohne vorherige Risikountersuchungen die Stadien wieder für Zuschauer zu öffnen.

"Dass ausgerechnet die DFL, die finanziell am besten aufgestellte Organisation im Sport- und Unterhaltungswesen in Deutschland, keine eigene Studie entwickelt hat, ist inakzeptabel", sagte Sörgel den Zeitungen der Funke Mediengruppe

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Er verwies auf fallende Temperaturen im Herbst, die ein Infektionsrisiko in den Stadien laut seiner Aussage erhöhen könnten: "Im November haben wir Temperaturen unter zehn Grad, es ist nebelig. Man hatte genug Zeit im Labor, bei gesunden Probanden zu untersuchen, welche Auswirkungen das auf die Ansteckungsgefahr hat", sagte Sörgel.

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Watzke rechnet mit Entscheidung in zwei Wochen

Derzeit arbeiten die Bundesliga-Klubs an Konzepten für die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien. Gleichzeitig vermeldete das Robert Koch-Institut ein Ansteigen der Corona-Infektionszahlen. 

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Vizemeister Borussia Dortmund rechnet in gut zwei Wochen mit einer Entscheidung beim Thema Zuschauer-Rückkehr. "Ich glaube, dass die Entscheidung, ob ein Teil der Zuschauer wieder dabei sein darf, erst Mitte August fällt", sagte Watzke den Funke-Zeitungen. "Auch die Politik wird noch abwarten wollen, wie sich die Zahlen entwickeln."