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München - Aufsichtsrats-Chef Wolfgang Steubing denkt angesichts der angespannten Finanzlage auch an einen Verkauf zweier Leistungsträger. Für Kostic will er aber eine hohe Summe.

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Wolfgang Steubing, Aufsichtsratsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, hat einen Verkauf der Leistungsträger Filip Kostc und Kevin Trapp nicht ausgeschlossen. 

Der Gründer einer Wertpapierhandelsbank beschreibt im Interview mit der Bild, wie die Coronakrise dem Klub zusetzte. "Wir können nichts dafür, wenn wichtige Partner plötzlich ausfallen und nicht bezahlen." Unter anderem würden Sponsoren über Verdienstausfälle klagen. Außerdem hätte West Ham United eine Rate für den im Sommer abgewanderten Sébastien Haller nicht überwiesen. 

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Aufgrund dieser finanziellen Herausforderung könnte es zu einem Abgang von Leistungsträgern kommen: "Auch einen Verkauf von Kostic oder Trapp schließe ich nicht aus. Weil die Marktlage schwierig ist", erklärte Steubing. 

30 Millionen für Kostic

Für Frankfurts Top-Scorer Kostic müssten Interessenten jedoch eine hohe Summe auf den Tisch legen. "Wenn jetzt einer käme und 30 Millionen zahlen wollte, das würden wir zur Kenntnis nehmen. Und es muss ja auch für Kostic passen." Auch bei Trapp wolle er einen Verkauf nicht ausschließen, weil "die Marktlage schwierig" sei. 

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An Trainer Adi Hütter will die Eintracht aber auf jeden Fall festhalten, erzählte Steubing: "Er hat Ahnung! Und er verliert nie die Mannschaft. Er hat die Spieler im Griff. Das macht er sehr gut. Ich bin der Meinung, das er bei uns sehr gut aufgehoben ist."