Thomas Delaney lässt sich von seiner problematischen Vorsaison nicht die Laune verderben
Thomas Delaney lässt sich von seiner problematischen Vorsaison nicht die Laune verderben © Getty Images
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München - Einem kleinen Jungen steigen die Tränen in die Augen, als er liest, dass Thomas Delaney auf der BVB-Streichliste stehe. Der Däne meldet sich sogleich zu Wort.

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Für Thomas Delaney war die vergangene Saison bei Borussia Dortmund eine zum Vergessen. Schlappe 14 Pflichtspieleinsätze absolvierte der Däne für den BVB, die Hälfte davon nicht über die volle Distanz.

Das lag zum einen an den Verletzungsproblemen des zentralen Mittelfeldspielers, der im November 2019 zunächst mit einem Bänderriss im Sprunggelenk ausfiel, dann lange mit Knieproblemen zu kämpfen hatte und sich in der Schlussphase der Saison noch mit muskulären Beschwerden herumschlug.

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Zum anderen besetzte Emre Can nach der Winterpause überzeugend seine angestammte Position. Für die verpflichtete der BVB in Jude Bellingham für 23 Millionen Euro nun gerade einen weiteren Konkurrenten. Axel Witsel, Julian Brandt und Mahmoud Dahoud stehen Dortmund ebenfalls für die Spielfeldmitte noch zur Verfügung.

So kursierten erste Gerüchte, dass Delaney trotz Vertrags bis 2022 zu den BVB-Streichkandidaten des Sommers gehöre. Das trieb einem jungen Fan die Tränen in die Augen.

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"Felix hat angefangen, die Nachrichten lesen zu können. Das kann weh tun", kommentierte ein besorgter Vater auf Twitter das Video von seinem kleinen Sohn, der sein BVB-Trikot ganz fest umklammert hält und fragt, ob Delaney den BVB denn jetzt wirklich verlassen müsse.

"Ich hoffe, das sind nur Fake News", ergänzte der Vater. Entwarnung kam auf dem gleichen Wege von Delaney höchstselbst.

"Hallo mein Freund, Kopf hoch! Ich werde nirgendwo hingehen. Man darf nicht alles glauben, was in den Medien steht", twitterte der 28-Jährige. Das wird die Tränen des kleinen Felix getrocknet haben.

Ob er ihn in der kommenden Spielzeit aber deutlich öfter auf dem Rasen sehen wird als in der vergangenen, muss sich erst noch erweisen.