Matthias Rüter stellte sich bereits 2019 zur Wahl für einen Platz im Aufsichtsrat
Matthias Rüter stellte sich bereits 2019 zur Wahl für einen Platz im Aufsichtsrat © Imago
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Matthias Rüter rückt für Clemens Tönnies in den Aufsichtsrat von Schalke 04 nach. Rüter hatte bei der letzten Wahl als Drittplatzierter das Nachsehen.

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Nachdem Clemens Tönnies am Dienstag sein Amt im Aufsichtsrat von Schalke 04 vorzeitig niedergelegt hatte, rückt nun Matthias Rüter in das Gremium nach.

Laut der Satzung der Königsblauen, übernimmt im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens aus dem Aufsichtsrat der bei der letzten vorangegangenen Wahl stimmenhöchste Kandidat nach.

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Bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ist Rüter nun Teil des Aufsichtsrates, dort erfolgt dann die Nachwahl für die restliche Amtsdauer des vorzeitig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedes.

Rüter rückt für Tönnies in Schalke-Aufsichtsrat

Rüter kam bei den Wahlen zur Aufsichtsratsmitgliedschaft 2019 auf den dritten Platz und rückt nun für den ausgeschiedenen Tönnies nach. Wann die nächste Wahl stattfinden kann, ist aufgrund der Corona-Pandemie noch unklar.

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Matthias Rüter ist 43 Jahre alt und arbeitet als Unternehmensberater. In einem Interview mit den Ultras Gelsenkirchen vor der Wahl 2019 definierte er seine Ziele für den Verein: "Ein wichtiger Teil meiner täglichen Arbeit ist die Analyse von Geschäftsmodellen: Wo drückt in einem Unternehmen der Schuh, wo liegen Potenziale brach, wo kann modernisiert werden, wo gibt es Einsparungspotenziale, wo muss investiert werden."

Tönnies war am Dienstag nach 26 Jahren als Mitglied und 19 Jahren als Chef des Aufsichtsrates zurückgetreten und hatte sich damit dem massiven öffentlichen Druck gebeugt. Der 64-Jährige war durch rassistische Äußerungen und den Corona-Ausbruch in seiner Fleischfabrik schwerstens angeschlagen.