Plötzlich waren sie im Stadion: Fans und Spielerfrauen
Plötzlich waren sie im Stadion: Fans und Spielerfrauen © Imago
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Bei einem hochdramatischen Relegations-Krimi kann viel passieren, aber mit solchen Szenen war nicht zu rechnen: In Heidenheim tauchen rund 60 Fans im Stadion auf.

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Beim Relegationsspiel-Rückspiel gegen Werder Bremen (2:2) sind in der zweiten Halbzeit plötzlich rund 50 Fans des 1. FC Heidenheim im Stadion aufgetaucht. 

Diese nahmen in der 60. Spielminute auf der Haupttribüne Platz und versuchten dort für Stimmung zu sorgen. Ein Verstoß gegen die Hygiene-Bestimmungen der Deutschen Fußball Liga (DFL), die maximal acht Zuschauer pro Verein vorsehen. Nun wurde bekannt, wie die Gruppe dennoch ins Stadion kommen konnten. 

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Bei den rund 60 Fans handelte es sich um Mitarbeiter des Vereins sowie Spielerfrauen, für die der Klub im "Sparkassen-Business-Klub" am Stadion ein Public Viewing organisiert hatte. Wie die Bild berichtet, war dieser Bereich vom Stadion abgeriegelt und konnte daher problemlos genutzt werden. Doch dann entschloss sich der Trupp, ins Stadion zu kommen. Die Mitarbeiter nutzten ihre Schlüssel, um sich Eintritt zu zu verschaffen. 

Immerhin trugen einige von ihnen Gesichtsmasken und setzten sich nicht direkt nebeneinander. Nach rund fünf Minuten wurde die Gruppe von Ordnern wieder aus dem Innenraum der Voith-Arena gebracht. Auf TV-Bildern waren auch Kinder zu sehen. 

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Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry zeigte sich während dessen sichtlich erbost. 

Heidenheim hämmert auf die Bratpfanne

Das Spiel unterlag wie alle seit dem Restart der ersten und zweiten Liga durchgeführten Partien strengsten Hygiene-Maßnahmen. Zuschauer waren wie in den letzten Monaten wegen der Corona-Pandemie auch hier nicht zugelassen. 

Das Auftauchen der kleinen Fan-Versammlung war nicht das einzige Kuriosum bei dem Relegations-Krimi. Denn wie schon im Hinspiel sorgten die Delegationen der beiden Vereine für erstaunlich viel Geräusch-Kulisse - um nicht zu sagen Lärm - während der Partie. 

Werder-Physio Laura Kersting hämmerte auf der Tribüne auf eine Trommel, während sich bei Heidenheim doch tatsächlich ein Mann dazu berufen fühlte, mit einem Kochlöffel auf eine Bratpfanne zu hauen. Auch die Kuhglocke aus dem ersten Aufeinandertreffen kam wieder zum Einsatz, ebenso wie eine per Kurbel betriebene Sirene.