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Mit nur 19 Jahren ist Alphonso Davies Stammspieler beim FC Bayern. Der Start des Kanadiers beim Rekordmeister verlief dabei aber alles andere als einfach.

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Mit knapp 19 Jahren ist Alphonso Davies bereits Stammspieler beim FC Bayern. Er ist zweimaliger Meister und gewann bereits zweimal den DFB-Pokal.

Nach rund 18 Monaten Aufenthalt in Deutschland ist die Bilanz des Kanadiers beeindruckend. Und nicht nur das. Aufgrund seiner starken Leistungen konnte er Verteidiger seinen Marktwert von zehn auf 60 Millionen Euro steigern und gehört damit zu den teuersten Defensivspielern der Welt.

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Doch so erfolgreich die Karriere von Davies anmutet, so schwierig war der Start für ihn beim FC Bayern. "Ich fand es definitiv einschüchternd", hat der Münchner nun im Podcast "Men in Blazers" verraten. "Als junger Spieler aus Kanada wusste ich nicht, was mich erwarten würden."

Die Trainingseinheiten beim FC Bayern waren für Alphonso Davies beeindruckend
Die Trainingseinheiten beim FC Bayern waren für Alphonso Davies beeindruckend © Imago

Training beim FC Bayern beeindruckend

Und schon bei der ersten Trainingseinheit erlebte er einschneidendes. "Passspiel stand auf dem Plan. Die Bälle flogen nur so umher, die Annahmen waren knackig, die Pässe waren knackig. Ich schaute mich um und dachte nur: das ist der Hammer", erinnert sich Davies zurück.

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Nur wenig später stand dann bereits die erste Ballbesitzübung auf dem Programm und er Youngster hatte ordentlich zu kämpfen. "Die Qualität der Pässe war so hoch, die Spieler hatten so extremes Spielverständnis, alles war einfach nur top. Wenn man sowas im Fernsehen sieht, dann sieht das ganz leicht und lässig aus, aber wenn man selbst dabei ist und diese Erfahrung erlebt, ist es ein ganz anderes Level", so der Kanadier weiter.

In der Winterpause 2018/19 war der inzwischen 19-Jährige von den Vancouver Whitecaps an die Isar gewechselt, kam in der Rückrunde aber nur auf Kurzeinsätze.

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Davies wollte Fehler vermeiden

Doch schon in seiner zweiten Saison gelang ihm der Durchbruch. "Mein erstes Spiel in der Startelf war gegen Union Berlin (9. Spieltag, Anm.d.Red.). Ich habe mich umgesehen und nur gedacht: das ist verrückt", erinnert sich Davies zurück.

"Als ich den ersten Ball bekam, wollte ich einen einfachen Pass spielen, um gut in das Spiel zu finden. Doch das klappte nicht. Ich habe den Ball fast verloren. Beim zweiten Ball hat es besser geklappt und langsam kehrte mein Selbstvertrauen wieder zurück."

Für sein erstes Spiel im Trikot des Rekordmeisters hatte sich Davies damals nur eine Sache vorgenommen: Fehler vermeiden, denn "Fehler können hier sehr wehtun". Dies ist demnach auch der größte Unterschied zur MLS.