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München - Karl-Heinz Rummenigge will sich persönlich bei der FIFA dafür einsetzen, den Ballon d'Or in diesem Jahr zu vergeben. Er will auf höchster Ebene intervenieren.

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Karl-Heinz Rummenigge hat einen Kampf angekündigt, den Ballon d'Or in diesem Jahr doch zu vergeben.

"Vielleicht müssen wir nochmal mit der FIFA sprechen, sie sind am Ende der Organisator. Außer der französischen Liga haben alle anderen die Saison fertig gespielt", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern auf einer Pressekonferenz zur Audi Summer Tour des Deutschen Rekordmeisters und fügte an: "Dann muss es doch möglich sein, dass der Ballon d'Or am Ende auch an den besten Fußballer vergeben wird."

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Das französische Magazin France Football vergibt jährlich den Ballon d'Or für den besten Fußballer des Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie und der anschließenden Unterbrechung des Ligabetriebs entschied das Magazin vor einer Woche, den Preis in diesem Jahr nicht zu vergeben.

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Lewandowski hatte sich nach 34 Toren in der Bundesliga und starken Leistungen in allen Wettbewerben große Hoffnungen gemacht, am Ende die begehrte Auszeichnung zu gewinnen.

Rummenigge will Infantino überzeugen

"Ich glaube, dass Robert Lewandowski eine fantastische Saison spielt. Er hat vielleicht die beste Saison seiner Karriere hingelegt. Leider hat sich France Football entschieden, den Ballon d'Or in diesem Jahr nicht zu vergeben. Damit sind wir nicht besonders glücklich und das ist nicht besonders fair", erklärte Rummenigge.

"Ich werde versuchen, Gianni Infantino (FIFA-Präsident, Anm. d. Red.) zu überzeugen, dass er France Football überzeugt oder dass die FIFA ihrerseits einen Ballon d'Or organisieren kann", kündigte Rummenigge an.

Der Ballon d'Or (Goldener Ball) wurde seit 1956 in jedem Jahr vergeben, Titelverteidiger ist Lionel Messi vom FC Barcelona.