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Bremen und München - Werder Bremen rettet sich in die Relegation! Die Hanseaten fegen Köln vom Platz, zeitgleich verliert Konkurrent Fortuna Düsseldorf und steigt direkt ab.

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Werder-Wahnsinn im Abstiegsfinale!

Der SV Werder Bremen hat den ersten Abstieg aus der Bundesliga seit 40 Jahren mit einer Gala zumindest vorerst verhindert und sich am letzten Spieltag noch auf den Relegationsplatz gerettet. (Die Tabelle der Bundesliga)

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Durch das 6:1 (3:0) gegen den 1. FC Köln zogen das Team von Trainer Florian Kohfehldt noch an Fortuna Düsseldorf vorbei (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker). Die Rheinländer spielten im Fernduell bei Union Berlin 0:3 (0:1).

"Wir wussten immer, dass wir noch nicht tot sind und noch eine Chance haben", sagte Bremens Mittelfeldspieler Davy Klaassen bei Sky: "Aber es ist erst ein Halbfinale, jetzt haben wir noch zwei Finalspiele."

Düsseldorf war mit zwei Punkten Vorsprung und der um vier Tore besseren Tordifferenz ins Abstiegsfinale gegangen. (Die Tabelle der Bundesliga)

Dass das 1.900 Spiel ihrer Bundesliga-Geschichte für die Werderaner noch nicht das letzte war, haben die Hanseaten nun selbst in der Hand: In der Relegation kommt es entweder zum Nord-Kracher gegen den Hamburger SV oder zum Duell mit dem 1. FC Heidenheim.

"Wir dürfen alle dankbar sein, dass wir diese Spiele noch spielen dürfen", sagte Niclas Füllkrug und überlegte mit Blick auf Unions Schützenhilfe "ob wir da mal eine Kiste Bier rüberschicken oder so".

Der CHECK24 Doppelpass mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Werder wirbelt - Ex-Bremer schockt Fortuna

Yuya Osako hatte Bremen in der 22. Minute in Führung gebracht, als er eine Vorlage von Maxi Eggestein mustergültig verwandelte.

Kurz darauf gab es für Werder gute Nachrichten aus Berlin: Der Ex-Bremer Anthony Ujah besorgte das 1:0 für Union gegen Düsseldorf - Bremen war in diesem Moment gerettet.

"Wir müssen einen Dank nach Berlin schicken - insbesondere an unseren ehemaligen Spieler Tony Ujah", sagte Bremens Aufsichtsratsboss Marco Bode.

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"Ich bin froh, dass ich meinen Teil beitragen konnte", sagte ein grinsender Ujah über sein vielleicht wichtigstes Tor für Bremen.

Doppelschlag durch Rashica und Füllkrug

Werder stürmte mit reichlich Rückenwind weiter nach vorne und belohnte sich mit dem 3:0 zur Pause: Milot Rashica (27.) und Niclas Füllkrug (29.) befeuerten mit einem Doppelschlag die Hoffnungen der Hanseaten.

Für den Kosovaren Rashica, der am Mittwoch im Training noch eine Knöchelverletzung erlitten hatte, war es das erste Tor seit Dezember. Bei seinem Tor sah allerdings auch Kölns Keeper Timo Horn nicht gut aus und wurde getunnelt.

Füllkrug war nach seinem Kreuzbandriss im September lange ausgefallen und zeigte mit seinem 4. Tor im 8. Einsatz, wie sehr er Bremen zwischenzeitlich gefehlt hatte. Marco Friedl hatte ihn per Flanke mustergültig bedient.

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Bremen mit Schützenfest in Relegation

Nach der Pause wurde es für Bremen sogar noch besser: In Berlin war wieder der frühere Werder-Stürmer Ujah beteiligt, er bediente Christian Gentner zum 0:2 aus Düsseldorfer Sicht (54.).

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Und Werder? Ballerte kurz darauf fröhlich weiter. Zunächst staubte Davy Klaassen nach einem abgefälschten Schuss von Rashica ab (55.), durch das zweite Tor von Osako (58.) wurde es endgültig ein Schützenfest. Bremen nahm mit 5:0 Kurs auf die Relegation.

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Rashica mit Fehler und Vorbereitung

Daran konnte auch der zwischenzeitliche Anschluss von Köln nichts mehr ändern. Ausgerechnet Rashica hatte mit einem katastrophalen Rückpass FC-Mittelfeldspieler Dominick Drexler bedient (62.).

Der Stürmer bügelte seinen Fehler wenig später aber selbst wieder aus. Schon am Boden liegend spitzelte er den Ball noch weiter auf den eingewechselten Josh Sargent, der das 6:1 besorgte (68.).

Es war zugleich das Endergebnis, das für Werder die Relegation eindrucksvoll sicherte - Suleiman Abdullahis 3:0 für Union gegen Düsseldorf (90.) machte das am Ende nur noch klarer.

So konnte Bremen - im Gegensatz zu 1980, als man ebenfalls im entscheidenden Spiel gegen Köln antrat - den kompletten Absturz nach einer Katastrophensaison verhindern. In den letzten Minuten konnte man dem eingewechselten Claudio Pizarro (41) seinen letzten Bundesliga-Einsatz schenken.