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Die Bremer sehen trotzt des deutlichen 6:1 gegen den 1.FC Köln keinerlei Grund, Relegationsgegner Heidenheim auf die leichte Schulter zu nehmen.

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Bislang ist Werder Bremen mit einem blauen Auge davongekommen.

Nach einer durch und durch missratenen Spielzeit bekommen die Grün-Weißen in der Relegation gegen den Zweitligadritten 1.FC Heidenheim am 2. und 6. Juli eine zweite Chance auf den Klassenerhalt.

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"Das werden zwei Finalspiele", erklärte Trainer Florian Kohfeldt. "Wir müssen unter hohem Druck unsere Leistung abrufen."

Ein Scheitern gegen den schwäbischen Underdog hätte für Werder gravierende, vor allem finanzielle Konsequenzen. "Jetzt bloß nicht den HSV machen!" warnte daher die Werder-nahe Syker Kreiszeitung. Unterschätzen wird Heidenheim in Bremen niemand.

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"Die Situation bleibt schwierig, und es stehen noch zwei schwere Spiele vor uns. Es ist noch nichts erreicht", mahnte Aufsichtsratsboss Marco Bode im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. "Wir sind noch immer mit einem Bein in der zweiten Liga und müssen schauen, dass wir das in Ordnung bringen. Wer unseren Trainer gestern gehört hat, wird wahrgenommen haben, dass Florian Kohfeldt da jetzt keinen Zentimeter Luft lässt."

Heidenheimer Quartett mit Werder-Vergangenheit

Beim FCH sind mit Marnon Busch, Oliver Hüsing, Norman Theuerkauf und Patrick Mainka gleich vier Spieler mit dabei, die bei Werder nicht dauerhaft über die U23 hinausgekommen sind und daher eine entsprechende Extra-Motivation mitbringen.

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"Ich ziehe den Hut vor der Arbeit, die in Heidenheim geleistet wird", sagte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann im Weser-Kurier. "Wir gehen demütig ins Spiel. Trotzdem nehmen wir die Favoritenrolle an und wollen das Selbstvertrauen, das wir uns erarbeitet haben, nutzen. Die Relegation ist von enormer Bedeutung, daher glaube ich nicht, dass unsere Mannschaft nachlässig sein wird."