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Sinsheim und München - Die TSG Hoffenheim trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Alfred Schreuder. Die restliche Saison wird ein Team seine Aufgaben übernehmen.

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Trainer-Hammer in Hoffenheim!

Alfred Schreuder ist nicht länger Coach der TSG Hoffenheim. Sein noch bis 2022 gültiger Vertrag wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

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Der Klub gab die Trennung am Dienstagvormittag bekannt. Auch sein Bruder und Co-Trainer Dick Schreuder (48) wird den Klub verlassen.

"Das aktuelle Trainerteam um Matthias Kaltenbach, Michael Rechner und Timo Gross wird um den Fußballlehrer Marcel Rapp sowie den ehemaligen TSG-Profi Kai Herdling aus der klubeigenen Akademie erweitert", schrieb die TSG in ihrer Mitteilung.

Überraschendes Aus von Schreuder in Hoffenheim

Das Aus für Schreuder kommt völlig überraschend. Wie SPORT1 aus Mannschaftskreisen erfuhr, wussten auch die Spieler vorab nichts von der drohenden Trennung und wurden am Dienstag kalt erwischt.

Vier Spieltage vor Saisonende hat Hoffenheim auf Rang sieben noch gute Chancen auf das Erreichen des Europapokals.

Lediglich zwei Punkte trennen die TSG vom sechstplatzierten VfL Wolfsburg, Hoffenheim nächstes Spiel ist bereits am Freitag zuhause gegen RB Leipzig (Bundesliga: TSG Hoffenheim - RB Leipzig, Fr. 20.30 Uhr im LIVETICKER).

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TSG nennt Differenzen als Grund für Trennung

Schreuder war vor Beginn dieser Saison vom niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam zur TSG gekommen und hatte Julian Nagelsmann als Cheftrainer abgelöst. 

Alexander Rosen erklärte den Grund für die Trennung. "In wichtigen Detailfragen waren wir unterschiedlicher Auffassung, so dass eine Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus keinen Sinn mehr macht", erklärte der TSG-Direktor Profifußball. 

Schreuder-Berater Maikel Stevens wollte sich zu den Hintergründen der Trennung auf SPORT1-Nachfrage zunächst nicht äußern.

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Schreuder bedauert Abschied

"Im Vordergrund der Arbeit des Trainerteams stand die Weiterentwicklung der Mannschaft, auch und gerade über diese Saison hinaus. Als es nun an die nicht zuletzt wegen der Coronakrise enorm anspruchsvolle Planung der Zukunft ging, zeichneten sich Differenzen über die Ausrichtung des Klubs sowie den weiteren gemeinsamen Weg ab", hieß es in der Mitteilung weiter.

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Schreuder selbst bedauerte die Trennung. "Leider konnten wir uns nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen, wie wir die TSG in die Zukunft führen möchten. Ich bedauere diese Entwicklung. Dass man unterschiedliche Meinungen hat, ist im Berufsleben aber nun einmal nicht ungewöhnlich. Man muss dann ehrlich miteinander sein und die entsprechenden Konsequenzen ziehen", sagte der 47-Jährige.