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Anthony Ujah protestierte nach dem Tod von George Floyd öffentlich gegen Rassismus und Gewalt. Den Union-Profi freut, dass sich auch deutsche Stars äußern.

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Die Stars der deutschen Nationalmannschaft sind für den Bundesliga-Profi Anthony Ujah im Kampf gegen den Rassismus große Vorbilder. 

"Wenn ich einen Spieler wie Thomas Müller sehe, der den Deutschen viel bedeutet, dann ist schon ein einziger Post von ihm ein starkes Statement", erklärte der Stürmer von Union Berlin in einem Gastbeitrag bei der FAZ. In der Fußballwelt wisse seit zehn Jahren jeder, wer Thomas Müller ist. "Und alle Kinder, die wie Thomas Müller sein wollen, oder wie Manuel Neuer oder Joshua Kimmich, und ihren Idolen auf Social Media folgen, sehen nun, wo ihre Stars stehen." 

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Sowohl Müller als auch Kimmich hatten sich auf Instagram an der Aktion #blackouttuesday beteiligt. Kimmich hatte zudem öffentlich angeregt, dass der FC Bayern eventuell auch "als Mannschaft" ein Zeichen setzen sollte: "Wir müssen vielleicht auch etwas tun, denn wir dürfen so etwas keinen Platz geben." 

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Ujah hatte als erster Spieler aus der Bundesliga auf den gewaltsamen Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd aufmerksam gemacht und damit gegen Polizeigewalt und Rassismus protestiert. Es ist nicht das erste Mal, dass der 29-Jährige sich öffentlich äußert. Auch nach dem Tod von Eric Garner vor sechs Jahren hatte sich der Nigerianer zu Wort gemeldet.  

Ujah will neue Botschaft senden

"Wenn ich es schaffe, dass nur fünf oder zehn Menschen ihre Denkweise wegen mir verändern, dann habe ich meine Rolle ausgefüllt. Alles, was man tut, ist besser, als nichts zu tun", erklärte Ujah. Neben Ujah machten in der Bundesliga noch mehrere andere Profis auf die Missstände in den USA aufmerksam - unter ihnen Borussia Dortmunds Jadon Sancho und Achraf Hakimi sowie Schalkes Weston McKennie. 

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Sollte Ujah am Sonntag gegen den FC Schalke treffen, will auch er erneut eine Botschaft vor laufenden Kameras senden: "Ich bin absolut fokussiert auf unser Ziel, in der Bundesliga zu bleiben. Davon lasse ich mich nicht ablenken. Aber: Wenn ich ein Tor schieße, habe ich die Möglichkeit für meine Kampagne. So habe ich es in der Vergangenheit gemacht - und so werde ich es auch in der Zukunft machen."