Beim Dauer-Streitthema Handspiel werden Anpassungen vorgenommen
Beim Dauer-Streitthema Handspiel werden Anpassungen vorgenommen © Getty Images
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München - Für die kommende Saison werden Anpassungen bei den Fußballregeln vorgenommen. Das betrifft die umstrittene Handspiel-Regel, aber auch die Elfmeter.

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Handspiel oder nicht? Diese Frage gehört schon seit Jahrzehnten zu den strittigsten Themen im Fußball.

Nun soll die Regel wieder einmal angepasst werden. Wie das International Football Association Board (IFAB) bekanntgab, wird ab der Saison 2020/21 eine Grenze gezogen zwischen nicht strafbarem Handspiel (Schulter) und potenziell strafbarem Handspiel (auf Höhe der Achselhöhle bei angelegtem Arm).

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Auch in Fällen der Entstehung eines Tores oder einer Torchance haben die Regelhüter eine Änderung vorgenommen. So wird ein unabsichtliches Handspiel der angreifenden Mannschaft nicht mehr zwingend geahndet.

Die Ausnahme: Wenn der Ball umgehend ins Tor geht oder daraus eine Torchance resultiert, ist das Handspiel strafbar. Wird aber nach der Situation mit einem Pass oder einem Dribbling weitergespielt, darf der Schiedsrichter das Handspiel nicht bestrafen.

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Desweiteren entschied das IFAB, dass eine zweite Gelbe Karte im Elfmeterschießen nicht mehr zu einem Platzverweis führt. Das Elfmeterschießen gehört so gesehen also nicht mehr zum Spiel.

Außerdem wird ein Strafstoß nicht mehr wiederholt, wenn der Torwart ein ahndungswürdiges Vergehen begangen hat, der Ball aber ohne Eingreifen des Keepers vorbei, über das Tor oder an Pfosten oder Latte geht.