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München - Schalke 04 erhält offenbar Unterstützung auf öffentlicher Hand: Das Land Nordrhein-Westfalen soll eine Bürgschaft für den finanziell angeschlagenen Klub planen.

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Der FC Schalke 04 erhält in Krisenzeiten offenbar ungewöhnliche Unterstützung.

Wie das Handelsblatt berichtet, will Nordrhein-Westfalens CDU-Landesregierung um Ministerpräsident Armin Laschet mit einer Landesbürgschaft über ein Gesamtvolumen von rund 40 Millionen Euro für den Bundesliga-Verein einstehen.

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Offiziell dazu äußern wollte sich im Landesfinanzministerium auf Handelsblatt-Anfrage mit Verweis auf das Bürgschaftsgeheimnis noch niemand.

Brisant: Ausgerechnet Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies hat vor allem in der öffentlichen Meinung in Nordrhein-Westfalen derzeit einen schweren Stand, nachdem es in seinem Schlachtunternehmen mehr als 1500 Corona-Infizierte gegeben hatte.

In den Landkreisen Gütersloh und Warendorf wurde infolgedessen wieder ein teilweiser Lockdown eingeführt.

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Schalke 04 plant offenbar Gehaltsobergrenze

Schalke 04 befindet sich finanziell in einer prekären Lage, rund 200 Millionen Euro Verbindlichkeiten stehen in der Bilanz des in der Rückrunde auch sportlich abgestürzten Tabellenzwölften der abgelaufenen Bundesliga-Saison. Im Geschäftsjahr 2019 verzeichneten die Königsblauen einen Verlust in Höhe von 26 Millionen Euro bei einem Umsatz von 275 Millionen Euro.

Erst am Sonntag hatte ein Bericht der Süddeutschen Zeitung für Schlagzeilen gesorgt, wonach die Schalker als erster Bundesligaverein eine Gehaltsobergrenze einführen wollen. Demnach sollen künftig keine Spielerverträge mit einem Jahresgehalt von über 2,5 Millionen Euro geschlossen werden.