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Im letzten Sommer blieb Jérôme Boateng dem Lederhosen-Shooting des FC Bayern fern. Nun wurde der Grund für sein Fehlen bekannt.

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München im September 2019, ein Tag vor der Eröffnung des Oktoberfests, ein Tag vor Schließung des Transferfensters.

Der FC Bayern hatte unter Trainer Niko Kovac am Abend zuvor mit 6:1 gegen den FSV Mainz gewonnen und das traditionelle Lederhosen-Shooting der Mannschaft stand auf dem Programm.  

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Die Stimmung war ausgelassen, aber einer fehlte: Jérôme Boateng. Was SPORT1 schon damals vermutete, wurde nun durch einen Bericht der Sportbild bestätigt.

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Boateng stand vor Juve-Wechsel

Der Grund für Boatengs Fehlen hieß Juventus Turin. Die Italiener hatten damals eine Ausleihe des Innenverteidigers, der unter Kovac nicht mehr erste Wahl war, im Sinn.

Weil sich der italienische Rekordmeister und Bayern bei Boatengs Leihe (keine Gebühr, Gehalt wird übernommen) im Grunde schon einig waren, wurde der Verteidiger angewiesen, dem Mannschaftsfoto fernzubleiben, schreibt die Sportbild.

Allerdings war es Juve-Trainer Maurizio Sarri, der dem Deal in letzter Minute den Riegel vorschob.

Bayern-Verbleib von Boateng denkbar

Inzwischen hat sich Boatengs Situation grundlegend geändert. Unter Hansi Flick ist der 32-Jährige wieder nahezu unverzichtbar geworden.

"Ein Spieler, der mit eineinhalb Beinen bereits den Verein gewechselt hatte, total unzufrieden war und auch vom Leistungs-Niveau seinen Höhepunkt gefühlt überschritten hatte, spielt wieder wie zu seinen besten Zeiten", lobte unlängst TV-Experte Lothar Matthäus.

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Nach SPORT1-Informationen drängt Boateng mittlerweile auch nicht mehr so vehement auf einen Wechsel wie im besagten Sommer vor einem Jahr. Ein Wechsel ins Ausland ist aber weiterhin denkbar.