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Heiko Herrlich kommt nach seinen kritischen "Skandal"-Aussagen nach dem Bundesliga-Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FC Köln ungeschoren davon.

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Trainer Heiko Herrlich vom FC Augsburg ist nach seiner "Skandal"-Äußerung noch einmal glimpflich davongekommen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montagnachmittag mitteilte, hat der verbandseigene Kontrollausschuss von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den 48-Jährigen abgesehen.

"Heiko Herrlich wurde angeschrieben und gebeten, zukünftig bei Interviews möglicherweise missverständliche Andeutungen im Bezug auf die Unparteilichkeit des Schiedsrichters bzw. des Video-Assistenten zu unterlassen. Ihm wurde verdeutlicht, dass er im Wiederholungsfall mit einer Anklage vor dem DFB-Sportgericht zu rechnen hat", erklärte der DFB.

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Herrlich hatte am Sonntag nach dem 1:1 (0:0) im Ligaspiel gegen den 1. FC Köln aus Frust über das Handeln von Video-Assistent Guido Winkmann am Sky-Mikrofon gewettert: "Es geht hier darum, die Klasse zu halten. Und da sitzt einer, der 30 Kilometer weg von Köln lebt. Das kann nicht sein, so was ist ein Skandal." Winkmann wohnt im rheinischen Kerken, etwa 85 Kilometer entfernt von Köln.

Herrlich plädierte für Elfmeter für Augsburg

Augsburgs Flügelflitzer Noah Sarenren Bazee wurde in der 49. Minute im Strafraum von den beiden FC-Verteidigern Rafael Czichos und Ismail Jakobs in die Zange genommen und zu Fall gebracht.

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Schiedsrichter Benjamin Cortus kommunizierte mit Winkmann, entschied sich aber ohne Ansicht der Videobilder gegen einen Strafstoß. "Ich weiß nicht, was noch passieren muss. Einen klareren Elfmeter gibt es gar nicht", sagte Herrlich.

Der Augsburger Coach hatte bereits kurz vor dem Liga-Restart nach der Corona-Zwangspause für Schlagzeilen gesorgt, als er Quarantäne-Regeln des Hygiene-Konzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) gebrochen hatte und die Partie gegen den VfL Wolfsburg verpasste. Herrlich hatte das Mannschaftshotel verlassen, um Hautcreme und Zahnpasta zu kaufen.