Julian Brandt (l.) wechselte 2019 von Bayer Leverkusen zum BVB
Julian Brandt (l.) wechselte 2019 von Bayer Leverkusen zum BVB © Getty Images
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BVB-Nationalspieler Julian Brandt warnt vor dem Fußball als Luxusgut. An ein langfristiges Umdenken in der Branche durch die Coronakrise glaubt er nicht.

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Nationalspieler Julian Brandt hat die horrenden Zahlungen im Fußball kritisiert, glaubt aber nicht an eine Veränderung aufgrund der Coronakrise.

"Im Fußball ist viel, viel Geld im Umlauf, und ich weiß, dass das alles nicht mit normalen Maßstäben zu messen ist und wir teilweise eine eigene Blase bilden. Auch wenn Fußball der größte Sport der Welt ist, stehen die Gehälter in keinem Verhältnis zu denen von Normalverdienern", sagte der Offensivspieler von Borussia Dortmund im Interview mit dem Fußballmagazin 11Freunde.

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Als Gründe führte Brandt die Sponsoren an, die "unfassbar hohe Summen in den Fußball pumpen". Wichtig sei es, "dass der Sport kein Luxusgut wird, sondern bezahlbar bleibt. Im Stadion und vor dem Fernseher".

Große Hoffnungen, dass die Ablösesummen sinken werden, hat Brandt nicht: "Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein Mbappe nächstes Jahr nur für 80 Millionen Euro wechselt. Irgendein Verein wird die astronomischen Summen zahlen."