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München - Matthias Ginter peilt mit Borussia Mönchengladbach den nächsten Coup gegen den FC Bayern an. Auch aus alter Verbundenheit zu Borussia Dortmund.

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Die zusätzliche Motivation hätte Matthias Ginter nicht unbedingt gebraucht.

"Danke für den Extra-Druck", sagte Ginter lachend in Split it!, dem Instagram Live-Format von SPORT1, angesprochen auf Gladbachs mögliche Rolle als Partycrasher.

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Dass Borussia Mönchengladbach mit einem Sieg beim FC Bayern am heutigen Abend (Bundesliga: FC Bayern - Borussia Mönchengladbach, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) die Entscheidung in Sachen Meistertitel noch einmal hinauszögern könnte, ist für den Ex-Dortmunder durchaus reizvoll - allein aus alter Verbundenheit zum BVB.

Ginter über Schützenhilfe: "Machen das gerne"

"Wenn wir ihnen damit irgendwie helfen können, machen wir das gerne", ergänzte der Innenverteidiger, der sich gerne an seine Jahre beim BVB von 2014 bis 2017 erinnert: "Es war eine coole Zeit, gerade auch mit den Fans. Ich war früher leidenschaftlicher Dortmund-Fan als kleines Kind."

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An eine echte Titelchance für seine früheren Kollegen glaubt Ginter aber angesichts von aktuell sieben Punkten Abstand bei noch vier ausstehenden Spielen aber nicht mehr. "Wenn sie jetzt gegen Bayern gewonnen hätten, hätten sie noch mal eine große Chance gehabt", meinte der 26-Jährige. "Aber dass Bayern das an den letzten vier Spieltagen noch verspielt, ist schwer vorzustellen."

Alle Folgen von Split it! mit Lisa Ramuschkat - hier ansehen! 

Dass den Münchnern am Samstag mit Goalgetter Robert Lewandowski und Top-Vorbereiter Thomas Müller zwei Schlüsselspieler gelbgesperrt fehlen, macht die Aufgabe aber in Ginters Augen nicht unbedingt einfacher. "Wir wissen, dass sie auch so Qualität haben."

Ginter froh über Lewandowski-Sperre

Schließlich bestehe Bayern nicht nur aus elf guten Spielern, "die haben schon noch ein paar mehr. Deswegen müssen wir uns neu darauf einstellen. Leicht wird's auf jeden Fall nicht."

Dennoch atmet der Gladbacher Abwehrchef auch etwas auf, dass er es nicht mit Lewandowski zu tun bekommt. "Er ist einfach unangenehm zu verteidigen. Da brauchen wir nicht drumherum zu reden. Deswegen wird es auf jeden Fall für mich persönlich ein anderes Spiel."

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Für die Saisonziele der Gladbacher wäre eine Wiederholung des 3:1-Hinspielerfolgs jedenfalls wichtig im Kampf um die Königsklasse.

Gladbach will Champions-League-Platz sichern

"Wir waren die ganze Saison oben dabei unter den Top 4. Wenn man so lange oben dabei ist, will man natürlich am Ende der Saison auch da stehen", betonte Ginter.

Aus dem Trio Gladbach, Leipzig und Leverkusen werde es "einen erwischen", der am Ende in der Europa statt in der Champions League startet. "Wir setzen alles daran, dass wir das natürlich nicht sind", bekräftigte Ginter. "Es wird auch jeden Fall bis zum letzten Spieltag spannend bleiben."