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München - In der ersten Halbzeit ging der BVB in Paderborn noch leer aus, in der zweiten platzte der Knoten richtig. Trainer Lucien Favre ahnte das bereits.

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0:0 nach 45 Minuten, 1:6 nach Abpfiff - der SC Paderborn und Borussia Dortmund zeigten den Beobachtern am Sonntagnachmittag ein Bundesliga-Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten.

Nachdem der BVB in Hälfte eins vor dem Tor noch leer ausging, ließ er es nach dem Seitenwechsel so richtig krachen. Doch was stellten die Schwarz-Gelben genau um, damit es auf einmal lief?

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Laut Trainer Lucien Favre im Prinzip gar nichts. Denn der Schweizer wählte bei seiner Kabinenansprache in der Halbzeitpause nur wenige Worte.

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Favre mit kurzer Ansprache in der Halbzeit

"Ich habe in der Kabine fast nichts gesagt, nur einen Satz", verriet Favre bei Sky. "Wir müssen so weitermachen", lautete der Satz, der offensichtlich den Knoten platzen ließ.

Die Erklärung lieferte Favre gleich hinterher: "Denn wir hatten gut gepresst, haben sie müde gemacht und sie würden dieses Tempo nicht bis zum Schluss durchhalten."

Das hatte der 62-Jährige treffend analysiert. In der 54. Minute eröffnete Thorgan Hazard den Torreigen, ehe Jadon Sancho mit einem Dreierpack, Achraf Hakimi und Marcel Schmelzer mit ihren Toren den SCP in seine Einzelteile zerlegten.