Bas Dost (r.) glich für Frankfurt in Köln aus
Bas Dost (r.) glich für Frankfurt in Köln aus © Getty Images
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Köln - Eintracht Frankfurt muss die minimale Europapokal-Hoffnung begraben. Beim 1. FC Köln kommen die Hessen nicht über ein Remis hinaus. Der FC rettet sich damit.

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Der 1. FC Köln kann weiterhin keine Geisterspiele gewinnen und darf dennoch ganz offiziell für eine weitere Saison in der Bundesliga planen - Eintracht Frankfurts leise Hoffnung auf die Europa League ist indes endgültig geplatzt.

Der FC und die Hessen trennten sich am vorletzten Spieltag 1:1 (1:0). (Spielplan und Ergebnisse)

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"Das Ziel war, nicht abzusteigen. Wir sind sehr froh darüber. Hintenraus war es eng, der Punkt geht aber in Ordnung", sagte FC-Mittelfeldspieler Mark Uth bei Sky, "es war ein sehr intensives Spiel. Wir wollten alles raushauen und werden das nächste Woche auch so tun."

Köln nach Corona-Pause weiter sieglos

Florian Kainz (45.) besorgte per Foulelfmeter die zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Führung für die Kölner, Bas Dost (72.) glich aus. Köln bleibt damit seit dem Corona-Restart Mitte Mai ohne Sieg, steht aber dennoch im gesicherten unteren Mittelfeld. (Die Tabelle der Bundesliga)

Etwas besser steht die Eintracht da, für die Rang sieben dennoch nicht mehr zu erreichen ist. Frankfurt hat damit keine Chance mehr, sich zum dritten Mal in Folge für die Europa League zu qualifizieren.

"Es war so warm, so schwül, es war einfach Wahnsinn", sagte Dost zum Remis. Der Niederländer meinte, es sei sogar ein Sieg möglich gewesen: "Manchmal waren wir im Spiel nicht wirklich glücklich, am Ende war mehr drin." Das sah auch Martin Hinteregger so: "Wir waren dominant über 90 Minuten."

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Zu Beginn hatten sich beide Teams in die erwarteten Rollen gefügt. Frankfurt wirkte selbstsicher, besser organisiert und war jederzeit Herr der Lage. Köln, das kurzfristig auf den verletzten Kapitän Jonas Hector verzichten musste, kam kaum mal kontrolliert dem Eintracht-Tor nahe, verteidigte allerdings immerhin das eigene entschlossen und diszipliniert.

Kurioser Elfmeter hilft Köln

So blieben gefährliche Szenen eine Seltenheit. Ein früher Versuch von Dost (5.) verfehlte das Ziel, nach einer halben Stunde musste Timo Horn im Kölner Tor eine scharfe Flanke von Filip Kostic artistisch klären, viel mehr passierte nicht. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Erst kurz vor der Pause wurde auch Köln etwas aktiver, ein Fallrückzieher von Mark Uth (40.) war die erste Chance der Gastgeber. Der kuriose Elfmeter stellte das Spiel dann dennoch auf den Kopf: Sebastian Rode versprang in einer scheinbar ungefährlichen Situation der Ball, Uth sprang dazwischen und wurde vom Frankfurter getroffen.

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Schießen wollte die Schalker Leihgabe nach zuletzt zwei Fehlversuchen nicht. Kainz übernahm und verwandelte, obwohl Frederik Rönnow die richtige Ecke erahnt hatte. Wie angekündigt stand der dänische Nationalspieler am Samstag anstelle von Kevin Trapp im Tor.

Dost-Tor zählt zunächst nicht

Die Kölner Führung veränderte das Spiel, nach der Pause begegneten sich die Teams eher auf Augenhöhe. Frankfurt forderte einen Elfmeter, nachdem Rafael Czichos der Ball im Strafraum an die Hand sprang (54.), Schiedsrichter Christian Dingert pfiff jedoch nicht. Auf der anderen Seite wurde Jhon Córdobas (61.) Versuch im letzten Moment von Evan Ndicka geblockt.

Nach 64. Minuten verhinderte Dost durch ein Handspiel das Tor seines Teamkollegen Martin Hinteregger, machte es aber wenig später wieder gut: Eine starke Hereingabe von Djibril Sow verwertete der Niederländer zum Ausgleich.