Eintracht Frankfurt besiegt den SC Paderborn mit einem knappen 3:2
Eintracht Frankfurt besiegt den SC Paderborn mit einem knappen 3:2 © Imago
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Mit 2:3 verliert der SC Paderborn gegen müde aufspielende Frankfurter. Die Hessen führten zunächst mit 3:0, schalteten dann aber in den Urlaubsmodus.

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Der SC Paderborn hat seinen Abstecher in die Fußball-Bundesliga mit einer weiteren Niederlage beendet. Am letzten Spieltag einer enttäuschenden Saison verlor der Absteiger bei Eintracht Frankfurt mit 2:3 (0:2), es war die 22. Pleite der Spielzeit. Der Tabellenletzte hatte bereits nach dem 32. Spieltag keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. (Spielplan und Ergebnisse)

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Sebastian Rode (9.), Andre Silva (32.) und Bas Dost (53.) trafen für die Frankfurter, die allerdings die Europa League schon zuvor nicht mehr erreichen konnten. Dort steht im August noch das Achtelfinal-Rückspiel beim FC Basel an, die Hessen müssen ein 0:3 aufholen. Mohamed Dräger (54.) und Sven Michel (75.) waren für Paderborn erfolgreich.(Die Tabelle der Bundesliga)

"Es hat jeder gesehen, dass wir uns richtig schwer getan haben. Kompliment auch an Paderborn, das nicht aufgehört hat zu kämpfen. Wir haben es nicht verstanden, das vierte Tor nachzulegen. Dennoch haben wir Charakter gezeigt und das Spiel verdient gewonnen", resümierte Adi Hütter die Partie.

Der CHECK24 Doppelpass mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Paderborn ersatzgeschwächt

"Wir wollen einen guten Abschluss", hatte Paderborns Trainer Steffen Baumgart vor dem Spiel gesagt. Die Vorzeichen dafür hätten durchaus besser sein können: In ihrem vorerst letzten Bundesliga-Spiel fehlten den Gästen gleich zwei wichtige Defensivspezialisten. Neben dem gesperrten Kapitän Uwe Hünemeier musste kurzfristig auch "Gelb-König" Klaus Gjasula wegen Knieproblemen passen - die Ausfälle machten sich schnell bemerkbar.

Vor allem in der Dreierkette taten sich immer wieder Lücken auf. Andre Silva (4.) und Danny da Costa (7.) tauchten schon früh vielversprechend vor Paderborns Torhüter Leopold Zingerle auf, Rode nutzte dann mit einem sehenswerten Schlenzer in den Winkel einen Abstimmungsfehler der SC-Spieler Laurent Jans und Abdelhamid Sabiri.

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Frankfurt im Urlaubsmodus

Nach dem Gegentreffer stabilisierten sich die Ostwestfalen, die bei gegnerischem Ballbesitz nun mit einer Fünferkette verteidigten. Gleichzeitig kehrte bei den Frankfurtern mehr und mehr der Schlendrian ein, was Dräger (30.) beinahe mit dem Ausgleich bestraft hätte. Silvas Treffer kam tatsächlich überraschend.

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"Komm, Männer", schrie Baumgart seinen Schützlingen zu Beginn der zweiten Halbzeit zu. "Die Jungs haben alles rausgehauen", sagte Baumgart, "aber wir waren leider nicht in der Lage, die möglichen Tore zu machen. Die Niederlage ärgert mich. Aber wir dürfen uns die Saison auch nicht kleinreden lassen."

Mit dem Anschluss durch Dräger hätten die Gäste wieder ein wenig Selbstvertrauen schöpfen können - das Spiel plätscherte aber nun vor sich hin. Michels Treffer war eines der wenigen Highlights.