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München - Nach Neuers Verlängerung beim FC Bayern wehrt sich Alexander Nübels Berater dagegen, den Torhüter falsch beraten zu haben - und kritisiert einen Journalisten.

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Die Vertragsverlängerung von Manuel Neuer beim FC Bayern schlägt weiter hohe Wellen. Immer wieder im Dunstkreis der Diskussionen: Alexander Nübel.

Dessen bevorstehender Wechsel nach München wird seit geraumer Zeit kritisch hinterfragt. Obwohl sich an seiner Situation eigentlich nichts geändert hat, potenzieren sich die Stimmen, wonach Nübel nun der große Verlierer sei.  

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Nübel-Berater wehrt sich gegen Vorwürfe

Nun hat sich Nübels Berater Stefan Backs auf der Homepage seiner Agentur zu Wort gemeldet - und sich gegen den Vorwurf gewehrt, seinen Klienten aus eigenen Interessen schlecht beraten zu haben.

Im Speziellen richten sich seine Worte an einen namentlich genannten Journalisten der Funke-Medien-Gruppe.

Dieser hatte Neuers Verlängerung auf Twitter mit folgenden Worten kommentiert: "Eine nachvollziehbare Entscheidung, die Alexander Nübel ganz schlecht aussehen lässt. Sein 'Berater' durfte sich immerhin die Taschen voll machen."

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"Ein echtes Gräuel sind mir Journalisten, die hier 'privat twittern'", schrieb Backs. "Davon gibt es mittlerweile reichlich und das ist ziemlich problematisch."

Ihm werde mit diesem Tweet unterstellt, der Wechsel habe nur stattgefunden, damit er persönlich sich daran bereichern könne. Und dass Alexander Nübel lediglich seine Marionette sei, "willenlos und dumm".

"Wenn also der Privatmann argumentiert wie ein Fan, was ist dann von ihm als Journalist zu halten? Wenn der Privatmann völlig falsche Schlüsse zieht, was ist dann von ihm als Journalist zu halten?", fragt Backs.

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"Feige und dumm nenne ich das"

"Ich habe nichts gegen andere Meinungen. Im Gegenteil, sie schärfen die Sinne", erklärt der Geschäftsführer der Siebert & Backs GmbH mit Sitz in Dortmund.

"Man darf den Wechsel von Alexander Nübel kritisieren. Ob er richtig oder falsch war - das werden Fans oder Berufskritiker zugeben müssen - wird man in ein paar Jahren sehen."

Backs' Schlusswort: "Wenn mir aber Journalisten 'privat' plump persönliche Bereicherung unterstellen, die eigentlich tiefer und fundierter argumentieren müssten, damit habe ich ein Problem. Feige und dumm nenne ich das."