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Der langjährige Bundesligatrainer sieht in der Ausgliederung der Schalker Profiabteilung die einzige Möglichkeit, die Königsblauen auf Dauer konkurrenzfähig zu halten.

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Peter Neururer hat sich deutlich für eine Ausgliederung der Schalker Profiabteilung aus dem Stammverein ausgesprochen.

"Im Augenblick sehe ich es als alternativlos an", sagte der langjährige Bundesligatrainer im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. "Die Gedanken sind schon seit Jahren da. Nur müssen 75 Prozent der Mitglieder dafür stimmen."

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Einem Großteil eben jener Mitglieder die Zustimmung plausibel zu machen, hält er für die wesentliche Schwierigkeit.

Neururer: Schalke muss den Schritt machen

"Viele reden von Tradition. Aber diesen Schritt muss ich machen, um wieder konkurrenzfähig zu machen. Um wieder Meister zu werden", sagte das Schalke-Mitglied, das den Klub von April 1989 bis November 1990 selbst betreute. "In dieser Situation als eingetragener Verein (e.V.) das nicht möglich."

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Es sei daher "natürlich eine Überlegung, auszugliedern und mit strategischen Partnern zu arbeiten. Schalke ist bei Öffnung weiterhin sehr gut aufgestellt. Mit Gazprom und Tönnies."

Schneider hält dagegen

Jochen Schneider, Vorstand Sport bei den Schalkern, sieht dagegen den e.V. weiterhin als Qualitätssiegel. "Die Tradition muss hier niemand opfern", sagte er in der Halbzeit des Schalker Sonntagsspiels gegen den FC Augsburg bei DAZN.

"Die Frage, die wir uns alle stellen, ist: Wie machen wir Schalke 04 zukunftssicher? Was sind in dem Wettbewerbsumfeld die besten Voraussetzungen für Schalke 04? Dafür sind wir hier angestellt: als Manager und nicht als Verwalter. Unser Bestreben ist, Schalke 04 in eine gute Zukunft zu führen.“

Es sei auch keineswegs so, dass das Thema erst seit der Aussage von Clemens Tönnies nach dem mit 0:4 verlorenen Revierderby gegen Borussia Dortmund auf der Agenda stehe. "Wir diskutieren das seit vielen Wochen und Monaten", erklärte Schneider. "Das ist unser Job, dafür sind wir hier angestellt.“