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München - Willi Lemke spricht DFL-Geschäftsführer Christian Seifert ein Lob für dessen Krisenmanagement aus. Eine kleine Stichelei lässt er sich dennoch nicht nehmen.

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Werder-Legende Willi Lemke hat DFL-Chef Christian Seifert für dessen Leistungen in der Coronakrise gelobt, konnte sich jedoch eine kleine Spitze nicht verkneifen.

"Christian Seifert hat auf massiven Druck der Vereine so viel Geld reingeholt wie er konnte. Das hat er super gemacht", sagte Lemke am Sonntag im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 und ergänzte: "Er hat dabei vergessen, dass er das Produkt nicht nur für die Vereine macht. Er hat die Zuschauer vehement vergessen."

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Dabei nannte der 73-Jährige die fortschreitende Aufsplittung von Bundesliga-Spieltagen als Beispiel. "Noch ein Spiel am Sonntag und am Montag geht gegen die Interessen der Fans. Wenn die Fans das Gefühl haben nicht mehr gebraucht zu werden, ist das exemplarisch. Keiner hat Bock auf Geisterspiele", erklärte Lemke.

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Lemke schließt Gehaltsobergrenzen in der Bundesliga aus

Durch einen Deal mit den TV-Rechteinhabern konnte die DFL unter der Leitung von Seifert sicherstellen, dass einige Bundesliga-Klubs vorerst nicht von schlimmsten finanziellen Sorgen geplagt werden.

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Gehaltsobergrenzen hält Lemke unterdessen für unmöglich. "Ich halte es in der Bundesliga für völlig ausgeschlossen. Das wird nicht gehen. Die Arbeitgeber werden immer Mittel finden, die Spieler, die sie wollen, über andere Wege zu finden", machte der Politiker und frühere Werder-Manager deutlich.