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Der FC Bayern schießt sich für den Gipfel bei Borussia Dortmund warm. Die Reaktion auf eine kurze Schwächephase gegen Frankfurt ist meisterlich. Der SPORT1-Kommentar.

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Ich lege mich sieben Spieltage vor Saisonende fest und gratuliere dem FC Bayern an dieser Stelle vorzeitig zur 30. Deutschen Meisterschaft.

Die Münchner haben es geschafft, in der wochenlangen Corona-Pause nicht an Leistung einzubüßen. Union Berlin wurde im Schongang 2:0 besiegt, Eintracht Frankfurt beim 5:2 nicht den Hauch einer Chance gelassen. Daran änderten auch die beiden vermeidbaren Gegentore nach Standards nichts. Die Bayern schüttelten sich kurz und legten zwei Tore nach – meisterlich.

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Hansi Flick hat es mit einfach Mitteln geschafft, einer völlig verunsicherten und unzufriedenen Mannschaft neues Leben einzuhauchen. Sorgenkinder wie Thomas Müller (schon 20 Scorer-Punkte unter Flick) und Jérôme Boateng (aktuell Stammspieler in der Innenverteidigung) baute er auf und bekommt sein Vertrauen derzeit mit Topleistungen seiner Spieler zurückgezahlt.

Man hat als Bayern-Reporter derzeit das Gefühl, dass dort eine Mannschaft nicht für den Trainer spielt, sondern mit ihm zusammen. Flick tut auch gut daran, auf Experimente zu verzichten. Die Defensive ist mittlerweile eingespielt. In der Offensive sitzt fast jeder Laufweg.

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Der Lohn: Tore, Tore, Tore. 80 Treffer nach 27 Spieltagen bedeuten nach nur 27 Spieltagen einen historischen Bundesliga-Rekord. Nicht ausgeschlossen, dass die Flick-Elf sogar die 100-Tore-Marke knackt.

Am Dienstag reisen die Münchner zu Verfolger Borussia Dortmund, beide Teams trennen nur vier Punkte in der Tabelle. Die Bayern sind gewarnt, schließlich ist auch der BVB perfekt aus der Corona-Pause gestartet.

Die Bayern wirken allerdings derart eingespielt und gefestigt, dass es nur schwer vorstellbar ist, dass die Schwarz-Gelben zum Stolperstein werden könnten.