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Augsburg - Der FC Augsburg kommt gegen den SC Paderborn nicht über ein Unentschieden hinaus. Trainer Heiko Herrlich dürfte mit seinem Heim-Debüt nicht zufrieden sein.

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Heiko Herrlich hat sich sein verspätetes Heim-Debüt als Trainer des FC Augsburg wohl anders vorgestellt. 

Die Fuggerstädter kamen in ihrem 300. Bundesligaspiel gegen den Tabellenletzten SC Paderborn nicht über ein 0:0 hinaus. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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"Wir haben uns lange schwergetan und haben erst zum Ende aus dem Spiel heraus Chancen gehabt. Die Spritzigkeit und die letzte Intensität hat gefehlt", sagte Herrlich nach der Partie: "Es war ein Spiel, wo man sehen konnte, dass beide Mannschaften gewinnen wollten. Es war der erwartet schwere Gegner. Das Spiel hätte 3:3 ausgehen können, wir nehmen den Punkt so mit."

Die Punkteteilung konnte keines der beiden Teams zufrieden stimmen.

Baier: "Hätten besser spielen müssen"

Für Paderborn war es das dritte Remis nacheinander, die nächsten beiden Aufgaben erscheinen mit Borussia Dortmund und RB Leipzig unlösbar. Die Augsburger und Herrlich verpassten es indes, sich weiter von der Abstiegszone zu entfernen. (Die Tabelle der Bundesliga)

"Wir wollten nach dem Sieg auf Schalke nachlegen, dafür hätten wir aber besser spielen und unsere Torchancen nutzen müssen", sagte FCA-Kapitän Daniel Baier bei Sky. "Nach vorne waren wir nicht sauber und zwingend genug. Wir nehmen den Punkt mit."

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Die Gäste drohen nach nun neun sieglosen Spielen in Serie den Anschluss an den Relegationsplatz zu verlieren.

"Wir haben ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert, wir hatten die klareren Chancen, aber die letzte Überzeugung, ein Tor schießen zu wollen, hat gefehlt", sagte Klaus Gjasula, der mit nun 15 Gelben Karten drauf und dran ist, den Rekord von Tomasz Hajto (MSV Duisburg/16) aus der Saison 1998/99 zu erreichen. Es werde jetzt "natürlich schwierig", den Relegationsplatz noch zu erreichen, ergänzte er, "aber wir werden trotzdem alles geben bis zum Schluss."

Herrlich verpasste erstes Heimspiel 

Herrlich, der sein erstes Spiel als FCA-Trainer wegen der Zahnpasta-Affäre und des Verstoßes gegen die Quarantäne-Vorgaben aus einer VIP-Loge in der WWK-Arena verfolgen musste, brachte im Vergleich zum Sieg auf Schalke (3:0) Kapitän Daniel Baier für dessen 300. Bundesliga-Spiel - davon 272 im Trikot der Augsburger - zurück in die Startelf. Baumgart kehrte taktisch zum 4-4-2-System zurück.

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Die ersten Chancen erspielten sich die konterstarken Paderborner. Nach einem missglückten Schuss von Christopher Antwi-Adjei brachte der überraschte Streli Mamba den Ball aus fünf Metern aber nicht im leeren Tor unter (12.). Danach zwang der starke Gerrit Holtmann Augsburgs Torhüter Andreas Luthe mit einem Flachschuss zu einer Glanzparade (23.).

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, beide Trainer wirkten ebenfalls lautstark mit. Augsburg kam ebenfalls zu Möglichkeiten, doch ein Baier-Schuss (25.) sowie ein Kopfball von Ruben Vargas (34.) waren nicht von Erfolg gekrönt. Auch nach dem Seitenwechsel blieben zwingende Tormöglichkeiten Mangelware. Einen scharfen Querpass von Augsburg-Stürmer Florian Niederlechner verpasste Vargas nur knapp (54.).

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Nach etwas mehr als einer Stunde hatten die Augsburger bei einem Holtmann-Schuss an den Außenpfosten Glück. In der 70. Minute hatte Joker Sven Michel erneut die Führung für die Gäste auf dem Fuß, scheiterte aber völlig freistehend an Luthe. In der Schlussphase verpassten wiederum der FCA bei mehreren guten Gelegenheiten den Sieg.