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Köln - Peter Bosz blickt dem Bundesliga-Neustart in Sachen Infektionsgefahr gelassen entgegen. Strikte Maßnahmen nahmen auch Betreuern und Spielern die Furcht, sich anzustecken.

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Trainer Peter Bosz von Bayer Leverkusen hat bei seinen Spielern angesichts des Neustarts der Fußball-Bundesliga noch keine Sorgen über mögliche Gesundheitsrisiken festgestellt.

"Ich rede viel mit den Spielern und habe noch keinen gehabt, der gesagt hat, dass er Angst hat", sagte der 56-Jährige in einer Medienrunde: "Die Spieler sind weniger Risikogruppe als ich als alter Mann und Asthmapatient. Und ich habe auch keine Angst."

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Die immer strikteren Maßnahmen und die hohen Testzahlen würden allen im Team "ein gutes Gefühl" geben. Bei der Rückkehr ins Mannschaftstraining habe deshalb auch klar die Freude überwogen. "Das ist ein super Gefühl. Bei der ersten Einheit mit der gesamten Mannschaft hatte man zum ersten Mal wieder den Eindruck, dass das Ganze mit Fußball zu tun hat. Es hat den Spielern und uns Trainern großen Spaß gemacht, es riecht wieder nach Fußball", sagte der Niederländer.

Vier Rückkehrer im Training - Volland trainiert mit Ball

Dabei konnte Bosz auch zahlreiche Rückkehrer im Training begrüßen. Die vor der Coronapause verletzt fehlenden Sven Bender, Lars Bender, Nadiem Amiri und Lucas Alario konnten allesamt voll mitmirken und dürften für den Restart am 18. Mai bei Werder Bremen wieder eine Option sein. Kevin Volland trainiert nach seinem Syndesmoseriss zumindest wieder individuell mit Ball.

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