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München - Der Förderer von Alphonso Davies erklärt, wie der FC Bayern im Werben um den kanadischen Youngster José Mourinho und Manchester United ausstach.

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Alphonso Davies hat sich mit spektakulären Leistungen seit dem vergangenen Herbst in die Herzen der Bayern-Fans gespielt.

Seit der Kanadier durch das Verletzungspech seiner Kollegen in die Stammelf des Rekordmeisters gespült wurde, biss er sich fest. Mittlerweile ist der 19-Jährige auf der linken Abwehrseite ein fester Bestandteil der Bayern-Elf.

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Dass Davies im Winter 2018/19 zum FC Bayern wechselte, war allerdings lange Zeit nicht ausgemacht. In seiner Zeit bei den Vancouver Whitecaps waren auch andere Vereine an dem Youngster interessiert - unter anderem Manchester United. 

Der damalige Trainer José Mourinho zögerte allerdings zu lange, wie nun Davies' Förderer Nick Huoseh dem englischen TV-Sender Sky Sports verriet. 

Abschied von "Robbery" spielte Bayern in die Karten

"Als Mourinho dort war, wollte er ihn wirklich haben, aber passiert ist letztlich nichts", sagte Husoseh, der auch heute noch als Davies' Berater fungiert. "Sie warteten und warteten, doch am Ende hatten sie nicht dieselbe Vision und denselben Glauben wie die Bayern."

Husoseh war offenbar vom Werben der Münchner so beeindruckt, dass es nicht lange dauerte, bis sie den Zuschlag bekamen. "Ich traf mich mit ein oder zwei anderen Klubs, aber als ich mit den Jungs von Bayern sprach und ihren Plan sah, dachte ich, es sei der beste Ort für Alphonso."

Den Unterschied zu den anderen Klubs? "Man hat mir Dinge angeboten, auf die Jungs in seinem Alter aufspringen, aber die Bayern hatten einen kleinen Kader. Franck Ribery und Arjen Robben waren dabei, die Bayern zu verlassen, und das passte einfach gut."

Den endgültigen Ausschlag habe eine von Chefscout Marco Neppe und Sportdirektor Hasan Salihamidzic zusammengestellte PowerPoint-Präsentation gegeben. 

"Sie zeigten seine Position auf dem Spielfeld, wo Alphonso spielen würde. Sie zeigten, dass sie 19 Spieler in ihrem Kader hatten, 50 Spiele pro Jahr spielten und der durchschnittliche Spieler 80 Prozent der Spiele bestritt."