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Ailton sorgte in der Bundesliga für viel Furore. Im Interview erzählt der Kugelblitz, mit wem er sich nicht gern angelegt hat und warum er mit Werder erfolgreich war.

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Werder Bremen wird derzeit von großen finanziellen und sportlichen Sorgen geplagt. 

Die Zeiten, in denen der Klub von der Weser in der Bundesliga die Spitzenteams herausfordern und selbst in Europa für Überraschungen sorgen konnte, sind schon länger vorbei. 

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Einer, der die letzte große Glanz-Periode der Grün-Weißen wie kaum ein anderer prägte, war der brasilianische Stürmer Ailton. Mit Werder wurde der "Kugelblitz" Meister und Pokalsieger - und verwies damit sogar den FC Bayern auf die Plätze. 

"Wir hatten ein Team mit Herz, Seele und Leidenschaft. Wir spielten mit Qualität und Köpfchen und haben uns auf den Fußball konzentriert", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi im Interview mit Betway Insider

Dort gab er auch preis, mit welchem Gegenspieler er die größten Probleme hatte. "Es gibt viele, aber es war definitiv Lucio von Bayern München, mein brasilianischer Landsmann. Der kannte mich eben auch gut als Brasilianer." 

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Insgesamt erzielte Ailton in 214 Pflichtspielen für Werder Bremen 106 Treffer. 

Ailton leidet mit Bremen

Dass sein Herzensverein mittlerweile gegen den Abstieg und gar die Insolvenz kämpfen muss, tut dem 46-Jährigen in der Seele weh.

"Es sind andere Zeiten, andere Spieler und andere Qualitäten. Viele Vereine sind inzwischen auf Augenhöhe, mit Ausnahme von ein, zwei Mannschaften kann jeder jeden schlagen. Und auch das Scouting ist inzwischen so ausgereift, dass jeder Verein jeden Spieler kennt, da ist es deutlich schwieriger für Klubs wie Werder, junge Talente für sich zu gewinnen." 

Dennoch habe er "großes Vertrauen in Frank Baumann und Florian Kohfeldt und bin sicher, dass wieder bessere Zeiten kommen." 

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Mit Deutschland und vor allem den treuen Fans in Bremen fühlt sich Ailton noch immer eng verbunden. Als erster Ausländer überhaupt wurde er 2004 zum deutschen Fußballer des Jahres gewählt. "Für mich wird er einer der wichtigsten Titel für den Rest meines Lebens bleiben. Denn es war überhaupt nicht leicht, gerade als erster Ausländer den Titel zu bekommen." 

Er glaube, dass er in Deutschland "ein sehr gutes Bild" hinterlassen habe. "Charismatisch, und ich habe immer viel Freude gezeigt. Einmal Kugelblitz, immer Kugelblitz!"